Hamburg: „Stiften gehen“ mit Armin

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Armin Maiwald sitzt am liebsten mittendrin. Zwischen den Kindern der Schule Alter Teichweg kam er ins Erzählen Foto: Grell

Maus-Erfinder erklärte im SOS-Familienzentrum wie eine Stiftung funktioniert

Hamburg. Das SOS-Familienzentrum auf dem Dulsberg hatte kürzlich einen ganz besonderen Gast. Armin Maiwald, TV-Moderator und Erfinder der berühmten „Sendung mit der Maus“, war gekommen. Der Grund: Maiwald wollte in bekannter „Maus-Erklärmanier“ den Kindern der dritten Klasse aus der Schule Alter Teichweg erklären, was genau eine Stiftung ist. Die Fragestellung lautete: „Was heißt stiften gehen?“
Als Schirmherr unterstützt der Fernsehmacher die SOS-Kinderdorf-Stiftung seit Jahren – will also auch schon den Jüngsten klar machen, wie so ein SOS-Familienzentrum funktioniert.
Zwischen den Kindern sitzt Armin Maiwald immer am liebsten und auch das Erzählen ist eine seiner größten Leidenschaften. Stiften gehen, was soll das eigentlich bedeuten? „Ich glaube das heißt abhauen“, ruft ein Mädchen mit wilden Locken. „Oder wenn der Hund einfach wegrennt in den Wald.“ Sich verdrücken, in Staub auflösen oder etwas auffüllen, wie das Kapital einer Stiftung, ohne das hier keine Arbeit möglich wäre - Armin Maiwald hat erstaunlich viele Antworten parat. Wer sich früher heimlich von einer Gruppe entfernt habe, der sei stiften gegangen und die Bienen, die ihre Eier legen, die fliegen gleich im Anschluss weg, gehen stiften sozusagen. „Also bedeutet stiften gehen etwas vorbeibringen und dann wieder weggehen?“, wollen die Kinder wissen. So ähnlich könnte eine Stiftung funktionieren. Viele geben Geld und einige bleiben und setzten das Kapital für verschiedene Projekte ein.
Die SOS-Kinderdorfstiftung in der Elsässer Straße 27 kann zusammen mit ihren Sponsoren jedes Jahr Mittel für Hausaufgabenhilfe und dauerhafte Unterstützung für Familien anbieten. Mit der Kinderkleiderkammer Klecks und dem Café Krümel als Treffpunkt für Familien gibt es hier jede Menge kontinuierlicher Angebote.
Leiter Torsten Rebbe weiß, dass der Kontakt zu anderen Familien im Stadtteil wichtig ist, um ins Gespräch zu kommen und kleine Probleme auch untereinander zu besprechen. „Unsere Einrichtung wird im Quartier sehr gut angenommen“, so Rebbe, der das Stiftungshaus gleich gegenüber der Kirche dennnoch bekannter machen möchte. „Jeder ist hier herzlich willkommen.“ (kg)
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