Hamburg: Wohnen nahe Santa Fu

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Die Wohnhäuser wurden um 1900 gebaut. 13 Gebäude sind denkmalgeschützt, vier erhaltenswert Fotos: mdt

485 neue Wohnungen, davon 69 in den ehemaligen Wärterhäusern

Hamburg. Es gehört zu den größten Wohnungsbauprojekten im Bezirk Nord. Mit dem Wohnquartier „Am Weißenberg“ entsteht mit rund 485 Wohnungen ein ganzes Quartier neu – in direkter Nachbarschaft zur Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel. Neben den Neubauten stehen im Plangebiet noch 19 historische Gebäude – und auch hier lässt sich‘s wohnen. In den sogenannten „Wärterhäusern“ lebte früher das Wachpersonal der benachbarten Vollzugsanstalt. Die Wohnhäuser wurden um 1900 rund um die Haftanstalt gebaut. Die Idee: Sollten es Häftlinge über die Mauern des Gefängnisses schaffen, landen sie in den Vorgärten ihrer Wärter. Die zum Teil denkmalgeschützten Häuser werden nacheinander renoviert, vier sind bereits fertig.

Laut SAGA ist die Nachfrage nach den 69 Wohnungen seit Beginn der Sanierung sehr hoch. Ein Großteil der Wohnungen sei bereits vermietet. Der Quadratmeterpreis ist abhängig von der Größe der Wohnungen. Ist die Bleibe mehr als 90 Quadratmeter groß, liegt die Miete bei 8,50 Euro pro Quadratmeter, kleinere Wohnungen kosten 9,30 Euro. Am Freitag starteten die Bauarbeiten für den zweiten und dritten Bauabschnitt mit einem symbolischen Spatenstich von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Bezirksamtsleiter Harald Rösler und SAGA-Vorstand Thomas Krebs, insgesamt gibt es sechs Bauabschnitte. „Die Stadt fördert den sozialen Wohnungsbau jährlich mit rund 100 Millionen Euro für 2.000 Wohnungen“, sagte Scholz auf der Alsterdorfer Baustelle.

„Am Weißenberg“ sind rund Dreiviertel der Wohnungen öffentlich gefördert. Das 12,5 Hektar große Baugebiet reicht von der Sengelmannstraße bis an die Gefängnis heran. Das Projekt ist in insgesamt sechs Bauabschnitte eingeteilt. Im zweiten und dritten Bauabschnitt entstehen fünf Mehrfamilienhäuser mit jeweils drei Voll- und einem Staffelgeschoss. Die SAGA feiert mit dem Spatenstich nicht nur den Beginn des neuen Bauabschnitts, sondern auch den Bau von 1000 Wohnungen. Damit erfüllt sie die jährliche Quote des SPD-Senats. (mdt)
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