Hinter die Kulissen gucken

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Auch das unter Denkmalschutz stehende Entreé der früheren Hamburger Maragarine Werke vor der Techniker Krankenkasse kann besichtigt werden Foto: Hanke

„Tag des Offenen Denkmals“ auch im TK-Gebäude und auf dem Friedhof

Barmbek/Bramfeld/Ohlsdorf Die Hansestadt ist reich an den verschiedensten alten Bauten. Doch nicht alle sind der Allgemeinheit zugänglich. Am Tag des Offenen Denkmals ist das anders: Am 12. und 13. Septemberkönnen auch Häuser und andere Gebäude angeschaut werden, die der Öffentlichkeit gewöhnlich verschlossen bleiben.
Besichtigt werden kann am 12. und 13. September zum Beispiel der ehemalige Vorbau der Hamburger Margarine-Werke H. Voss vor dem Gebäude der Techniker Krankenkasse an der Bramfelder Straße 140, Ecke Habichtstraße. Das Entree mit plastischem Rinderkopf entstand 1925/26. 1981 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, nachdem die Margarine Werke 1979 geschlossen worden waren. Von 10 bis 15 Uhr ist das Gebäude an beiden Tagen geöffnet. Für Führungen um jeweils 10 Uhr können sich Interessierte bis zum 10. September unter: burghard.rolf@tk.de oder 69 091 712 anmelden.
Offen ist auch die Auferstehungskirche in Barmbek-Nord, Tieloh 22. Sie ist ein frühes Beispiel für die Verwendung von Stahlbeton im Hamburger Kichenbau. Die Auferstehungskirche wurde 1916-20 als Backsteinzentralbau mit hohem Kuppeldach und Betonkonstruktion nach Entwürfen von Camillo Günthers erbaut. Die Keramiken der Westfassade sowie das Mauerwerk werden derzeit denkmalgerecht saniert. Die Kirche ist am Sonntag, 13.9., von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen sind um 12, 14 und 16 Uhr.
Die Geschichtsgruppe Dulsberg e.V. zeigt am 13.9. um 11 Uhr das monumentale Bleiglasfenster „La Rédemption“ von Sergio de Castro, das sich in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche am Dulsberg-Süd 26 befindet und zu den drei weltberühmten Glaskunstwerken des Künstlers zählt.

Friedhofs-Führungen


Über das Gelände des Museums der Arbeit, frühere Gebäude der Hamburger Gummi-Waaren Compagnie, Wiesendamm 3, führt Denkmalpfleger Albert Schett am 12.9. um 11 Uhr.
Gleich vier Veranstaltungen bietet der Ohlsdorfer Friedhof an. Besichtigt werden können die Fritz-Schumacher-Halle, Fuhlsbüttler Straße 758 (13.9., 12.30 bis 16.30 Uhr) und der Jüdische Friedhof, Ilandkoppel 68, mit der Trauerhalle im romanisch-orientalisierenden Stil (13.9., 10-16 Uhr) Eine Führung über den Ohsldorfer Friedhof unter dem Motto des diesjährigen Tages des Denkmals „Handwerk Technik Industrie“ wird am 13.9., 10.30 Uhr, angeboten. (ch)

Weitere Infos: Tag des offenen Denkmals
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