Hochhaus in Barmbek geplant

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Das Flachdachgebäude soll abgerissen werden. Das Datum steht aber noch nicht fest Foto: Heume

Penny müsste vorübergehend ausweichen

Barmbek Ein weiteres Neubauvorhaben in Barmbek steht an: Das Gebäude an der Drosselstraße 18, in dem sich derzeit ein Penny-Markt befindet, soll abgerissen werden. Erste Pläne wurden in der vergangenen Woche im Sanierungsbeirat präsentiert. Zur Drosselstraße hin soll ein siebengeschossiger Neubau entstehen. Damit würde die Höhe des benachbarten „Haspa-Turms“ an der Ecke Fuhlsbüttler Straße aufgenommen. Das Gebäude soll um die Ecke herum auf der Schwalbenstraße mit zwei Stockwerken zuzüglich Staffelgeschoss fortgeführt werden. Es würde sich damit harmonisch in die weitestgehend zweigeschossige Bebauung der Schwalbenstraße einfügen. Geplant ist eine Kombination aus Gewerbe und Wohnraum. Noch befindet sich das Bauvorhaben in der Genehmigungsphase, nähere Details sind nicht bekannt. Dass der Neubau kommt, steht aber so gut wie fest. Bereits bei der Informationsveranstaltung „Barmbek baut“ im März hatte Bezirksamtsleiter Harald Rösler (SPD) das Projekt als Beispiel für ein innovatives Konzept zur Schaffung von neuem Wohnraum hervorgehoben: Da die sogenannten Konversionsflächen, wie zum Beispiel ehemalige Krankenhausgelände, langsam ausgehen, müsse man neu denken. Ein möglicher Ansatz könne die Schaffung von Wohnraum über Einzelhandelsflächen sein.
Der Penny-Markt müsste während der Bauarbeiten ausweichen, soll aber nach Fertigstellung in den Neubau einziehen. Alteingesessene Barmbeker erinnern sich möglicherweise daran, dass an dieser Stelle in den 1950-er Jahren einmal ein Kino stand: die Drosselhof-Lichtspiele. Als Besonderheit gab es vor der Leinwand anstelle eines Stoffvorhangs einen sogenannten Lichtvorhang. Hierbei handelte es sich um ein spezielles Leuchtkonzept, das den Anschein eines traditionellen Vorhangs hervorrief, weiß Reinhard Otto von der Geschichtswerkstatt Barmbek.
Haben Sie noch ein altes Foto von den Drosselhof-Lichtspielen? Die Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt am Wiesendamm 25 würden sich sehr darüber freuen,
Telefon 29 31 07. (ruh)
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2 Kommentare
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Philipp Anz aus Rothenburgsort | 14.04.2016 | 15:51  
6
Angela Clasen aus Barmbek | 16.11.2016 | 00:19  
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