Immer mehr Falschparker auf der Fuhle

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Falschparker auf der Fuhle – leider zurzeit keine Seltenheit Foto: ADFC

ADFC registriert vermehrt Beschwerden von Radlern

Barmbek Am 16. Juli informierte der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) auf dem Stadtteilfest „Kultur bewegt“ in Barmbek-Nord interessierte Bürger über Themen rund ums Rad. Einen Nachmittag lang konnten Interessierte ihre Fragen zu Velorouten, Straßenumbaumaßnahmen und Verkehrsregeln klären und dabei das kostenlose Lastenrad Klara bestaunen. Die meisten Gespräche gingen um die Radfahrstreifen an der nahen „Fuhle“, wie die Fuhlsbüttler Straße von den Stadtteilbewohnern am liebsten genannt wird.Der Tenor der Gespräche war fast immer ähnlich, sagt Andrea Kupke vom ADFC: „Die meisten Radfahrenden waren überzeugt, dass die Streifen eine gute Lösung wären, wenn sie nicht so regelmäßig zugeparkt wären!“ Die Mehrheit nutze sie trotzdem und schimpfe über die nötigen Ausweichmanöver, einige Radler halte aber das rücksichtslose Falschparken auf den Radfahr-streifen von deren Benutzung ab, weiß Kupke zu berichten. „Auf dem Gehweg allerdings werden diese Radler dann selbst zur Gefahr für die Fußgänger.“ Auch im StadtTeilRat in Barmbek-Nord ist das Falschparken im Stadtteil ein wiederkehrendes Thema. Die Rücksichtslosigkeit, mit der die Gefährdung der Radfahrer in Kauf genommen wird, scheint tatsächlich grenzenlos. Kupke: „Manche Autofahrer parken direkt auf den Streifen, um einzukaufen oder in Ruhe die Gastronomie zu nutzen. Andere blockieren die vorgesehenen Ladezonen, so dass die Lieferfahrzeuge kaum eine andere Möglichkeit haben, als auf den Radfahrstreifen zu entladen.“„Meist findet sich ein Stückchen weiter ein freier Parkplatz. Vor allem ungeübtere Radfahrer würden sich über mehr Rücksichtnahme freuen“, appelliert Andrea Kupke daher an die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Momentan behindern und irritieren vermutlich aber auch die Bauzäune den einen oder anderen Autofahrer bei der Suche nach einem Parkplatz. Noch bis Oktober werden die so genannten Baumscheiben installiert. Durch die Bauarbeiten sind teilweise auch Parkplätze nicht nutzbar. Die Anfahrborde, die sich für viele als „Stolperfallen“ herausstellten (wir berichteten) sollten laut zuständiger Behörde mit weißer, reflektierender Farbe markiert werden - bis Ende Juli. Bisher ist allerdings noch nichts passiert. (ba)
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