Ist hier guter Rat teuer?

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Rad an Rad – Man findet nach Feierabend kaum noch sein eigenes wieder. Kein schöner Zustand hier am Bahnhof Habichtstraße.Foto: Sobersko

Immer mehr Fahrräder ballen sich um den Bahnhof Habichtstraße

Barmbek. Überall sieht man sie, besonders im Sommer: Die Spezies der Radfahrer, Aushängeschild einer Umwelthauptstadt, Vorzeigefreizeitsportler statt Couchpotatoe. Doch der immer größer werdenden Zahl der Biker muss auch Rechnung getragen werden. Ähnlich wie einst am Barmbeker Bahnhof stauen sich nun hier am U-Bahnhof Habichtstraße regelmäßig die Drahtesel. Zäune, Poller, Straßenschildpfeiler, alles was fest ist, wird genutzt. Der Bezirk ist am Zug – hier muss etwas passieren. Da kann man sich nicht einfach auf die immer größer werdende Zahl von Fahrraddieben „verlassen“, das Problem muss anders angegangen werden. Es muss über schlanke Lösungen nachgedacht werden, die weder Unsummen an Geld verschlingen, oder viel Platz brauchen, den es in Ballungsgebieten einfach nicht gibt. Fakt ist: Barmbek – und dazu gehört auch der Bahnhof Habichtstraße – sind ein zentraler Punkt im öffentlichen Personennahverkehr. Und viele Menschen versuchen, diese Punkte mit dem Rad zu erreichen. Wer einmal im überfüllten und verspäteten Bus gesessen hat, weiß warum. Weshalb nicht einfach mal einen Wettbewerb ausrufen? Gesucht: Eine praktische Lösung, kostengünstig und platzsparend, zur Unterbringung möglichst vieler Fahrräder. Der Bezirk wäre vielleicht überrascht über die vielen kreativen Erfinder in unserer Hansestadt. (ts)
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