Kein Geld für Straßensanierung

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Ganz schön eng: Parkende Autos stehen in der Hellbrookstraße häufig auf dem Fahrradweg.

Hellbrookstraße: Behörde übernimmt keine Kosten / Bezirksamt ist in der Pflicht

Von Britta Burmeister

Barmbek. Die Hellbrookstraße gilt für Fahrradfahrer als eine Zumutung. Insbesondere der Abschnitt zwischen Habichtstraße und Steilshooper Straße gleicht einem Rüttelparcours, denn das alte Kopfsteinpflaster ist für Zweiräder so gut wie nicht befahrbar, die schmalen Radwege sind voller Unebenheiten und werden in der Regel von parkenden Autos verstellt. Zuletzt hat der sich der Regionalausschuss Barmbek im Juni mit der Umgestaltung der insgesamt 1,5 Kilometer langen Bezirksstraße befasst und vorgeschlagen, zur Verfügung stehende Restmittel aus dem Etat zur Förderung des Radverkehrs für den radverkehrsgeeigneten Umbau der Hellbrookstraße einzusetzen. Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit zum wiederholten Male empfohlen, auf dem Abschnitt zwischen Habichtstraße und Steilshooper Sraße eine Tempo 30 Zone einzurichten, um die Anwohner vor unnötiger Lärmbelästigung zu schützen. Leider ohne Erfolg, wie eine Mitteilung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zeigt, die am 15. Oktober auch dem Regionalausschuss Barmbek vorliegen wird. Zur Begründung heißt es in dem Dokument: Die Hellbrookstraße ist eine Straße in der Zuständigkeit des Bezirksamtes, so dass auch die Finanzierung von Umgestaltungen zur Förderung des Radverkehrs von dort erfolgen muss. Ausnahmen gelten nur, wenn bezirkliche Straßen Bestandteil einer stadtteilübergreifenden Veloroute sind.
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Klaus Sebaldt aus Barmbek | 13.10.2012 | 16:54  
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