Keine Einbahnstraße

Anzeige
Hier die Ecke Fahrenkrön/Petzolddamm, der „Zankapfel“ der Debatte. Anlieger Mayk Krüger behauptet, hier stecke Gefahrenpotential. Das PK 36 sieht das anders. Foto: Sobersko

Fahrenkrön bleibt Durchgangsstraße: Antrag der Linken wurde abgelehnt

Bramfeld. Im Sommer vergangenen Jahres wurde das Teilstück der Straße Fahrenkrön, die bisher verkehrsberuhigt und nur für Anlieger zu befahren war, offiziell als Durchgangsstraße geöffnet. Die Entscheidung der Behörde, diese Straße zu öffnen, weil keine Gefahr durch eventuell zu erwartende Unfälle bestand, stieß besonders bei Anlieger Mayk Krüger auf Ärger und Unverständnis (das WochenBlatt berichtete). Es gab einen Ortstermin mit politischen Vertretern und die Sorge, dass nun aus dem Fahrenkrön abbiegende und hineinfahrende Fahrzeuge mit Verkehr aus der Berner Chaussee, dem Petzolddamm oder dem Stühm-Süd kollidieren könnten, wurde gehört. Am 26. September wurde von der Partei Die Linke ein Antrag in den Regionalausschuss eingebracht, in dem die Einrichtung einer Einbahnstraße vorgeschlagen wird, die nur noch vom Petzolddamm aus zu befahren wäre. Dazu Carsten Heeder, SPD: „Der Antrag wurde mit der Mehrheit des Ausschusses abgelehnt, mit der Begründung, dass die darin aufgestellten Forderungen die Verwaltung dazu aufgefordert hätten, gegen bestehende fachliche Erkenntnislagen und die StVO zu verstoßen.“ Das Polizeikommissariat 36 erklärt in seiner Stellungnahme: „Beschränkungen des Fließverkehrs sind laut Straßenverkehrsordnung nur möglich, wenn dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist und wegen der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht. Eine Verkehrsunfalllage besteht nicht. Im Betrachtungszeitraum der Jahre 2009 bis 2011 haben sich nur zwei Verkehrsunfälle ereignet, die ursächlich mit der geschilderten Problematik in Verbindung gebracht werden können.“
Damit bleibt also der obere Teil des Fahrenkrön Durchgangsstraße. (ts)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige