Kunst im Fußgängerdurchgang

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Claus-Joachim Dickow (SPD) und Alexander Kleinow (FDP) wünschen sich eine künstlerische Aufwertung des neuen Eingangs am U- und S-Bahnhof Barmbek. Foto: Burmeister

Kommunalpolitiker wünschen sich eine Aufwertung

Barmbek. Ein Kunstprojekt zur Verschönerung des neuen Fußgängerdurchgangs am U- und S-Bahnhof Barmbek zwischen Wiesendamm und Pestalozzistraße haben die Fraktionen von SPD und FDP am vergangenen Montag im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg angestoßen. In einem gemeinsamen Antrag forderten die Kommunalpolitiker das Bezirksamt Hamburg-Nord auf, der Hamburger Hochbahn AG und der Deutschen Bahn die Ausschreibung eines künstlerischen Wettbewerbs zu empfehlen. Als Vorbild könnte das Projekt „Vitrinen-Reich“ dienen, das im Jahr 2006 zur optischen Aufwertung der U-Bahnhaltestelle Rathaus beigetragen habe. „Wir stellen uns vor, dass die Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs den neuen Durchgang dauerhaft oder auch nur temporär aufwerten könnten“, so Alexander Kleinow (FDP) und Claus-Joachim Dickow (SPD). Die Umsetzung könnte im Zuge der endgültigen Fertigstellung des Provisoriums erfolgen. Anlass für den interfraktionellen Antrag waren die Tags und Schmierereien, die schon wenige Wochen nach dem Durchstich zur Pestalozzistraße auf den frisch geweißten Wänden sichtbar wurden. „Es wäre eine Sisyphusarbeit, diese Reviermarkierungen immer wieder überzumalen“, so die Politiker. Die Erfahrung zeige, dass künstlerisch gestaltete Wände weniger unter Sprayern zu leiden haben. Außerdem würden sie zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen. (bb)
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