Linie 7 soll schneller ans Ziel kommen

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Unter der Ring 2-Brücke verliert der Bus beim Wiedereingliedern in den fließenden Verkehr regelmäßig wertvolle ZeitFoto: Burmeister

Baumaßnahmen zur Busbeschleunigung beginnen im Frühjahr 2014. Haltestellen werden verlegt

Von Britta Burmeister
Barmbek. Mit 14 Stationen gehört die Metrobuslinie sieben zu den kürzesten Busverbindungen des HVV. Doch sie gehört nicht zu den schnellsten – das soll sich nun ändern.
In 18 Minuten bringt der 7er-Bus Fahrgäste vom Borchertring in der Großsiedlung Steilshoop zum U/S-Bahnhof Barmbek. Unterwegs gibt es zahlreiche Umsteigemöglichkeiten, etwa in die Metrobuslinie 26 oder den Schnellbus 39. Die Metrobuslinie sieben ist für Menschen aus Steilshoop der „Zubringer“ zur U-Bahn. Und sie gehört zu den Hamburger Buslinien, die der Hamburger Senat in das „Ausbauziel A“ seines Busoptimierungsprogramms aufgenommen hat.
Elf Millionen Euro investiert die Stadt, um die Fahrt der Linie 7 zu beschleunigen und den Fahrkomfort zu erhöhen. Die notwendigen Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2014 und sollen bis Ende des Jahres 2014 abgeschlossen sein.

Ampelschaltung soll Busse bevorzugen

Neben umfassenden Umbaumaßnahmen in der Gründgensstraße in Steilshoop (das WochenBlatt berichtete) stehen auch in Barmbek einige Baumaßnahmen zur Optimierung der Metrobuslinie sieben an. Betroffen ist vor allem die Kreuzung Nordheimstraße/Steilshooper Allee/Eichenlohweg und der Verkehrsknoten Fuhlsbüttler Straße/AlteWöhr/Langenfort. Die Ampeln werden im gesamten Streckenverlauf mit Vorrangschaltungen für den Busverkehr ausgestattet. Die Neuordnung des Straßenraumes soll dazu beitragen, die Verspätungen zu reduzieren, die zur Hauptverkehrszeit regelmäßig durch den Rückstau im Bereich der Kreuzungen entstehen. Auch die Erneuerung von Bushaltestellen steht in den Plänen der Busbeschleuniger.
So werden beide Richtungshaltestellen „Neue Wöhr“ im Zuge der Umbaumaßnahmen hinter die Ampel verlegt und zu sogenannten Haltestellen am Fahrbahnrand umgebaut. Für den Schutz der Fahrgäste werden neue Fahrgastunterstände errichtet. Außerdem soll die Beleuchtung den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die in der Fuhlsbütteler Straße gelegenen Haltestellen Hartzloh und Hermann-Kauffmann Straße werden ebenfalls erneuert.

Mehr Kapazität und Fahrplanstabilität

Darüber hinaus soll auf Teilstrecken die Fahrbahn saniert werden. Bei dieser Gelegenheit werden auch Radfahrstreifen eingerichtet.
Insgesamt plant die Stadt bis 2016 die Optimierung von neun Metrobuslinien. Der Senat rechnet mit Investitionskosten in Höhe von 259 Millionen Euro. Durch die Neuordnung des Straßenraums, den Umbau von Kreuzungen, die Einrichtung von Busspuren und die Einführung einer Ampelschaltung für Busse soll die Reisezeit mit Bussen verkürzt werden. Nach Einschätzung der Verkehrsexperten kann dadurch eine höhere Fahrplanstabilität gewährleistet werden, eine wichtige Voraussetzung, um bei Bedarf die Kapazitäten zu erhöhen.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Verkehr wird am Montag, 18. November, 18 Uhr, im Kulturhaus „Barmbek Basch“, Wohldorfer Straße 30, die Planung für den Umbau der Fuhlsbüttler Straße vorstellen. Es wird allen Anliegern die Teilnahme an dieser Sitzung empfohlen. Weil sich der Umbau noch in der Planungsphase befindet, sind jetzt noch Änderungen oder Ergänzungen möglich. (wb)
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1 Kommentar
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Eleonore Heilmann aus Bramfeld | 17.11.2013 | 20:51  
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