Maibaum wird 2014 aufgestellt

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Heinz Harms (links) und Heinz-Adolf Dibbern (rechts) vom Heimatverein Bramfeld sind froh das Lagerungsproblem des Baumes gelöst zu haben Foto: Sobersko

Lagerungsproblem gelöst: Jetzt wird der acht Meter lange Baum geteilt

Bramfeld. Es zeichnete sich bereits ab, nun ist es Fakt: In diesem Jahr wird es noch keinen Maibaum auf dem Bramfelder Marktplatz geben. „Wir haben ja befürchtet, dass es Probleme mit der Lagerung des Baumes geben könnte und die Suche nach einem geeigneten Platz, wo er vor Witterung geschützt ist, hat das Ganze verzögert“, so Hans Harms, Vorsitzender des Bramfelder Heimatvereins. Dabei war das Hilfeangebot groß: Von der Feuerwehr über Gut Karlshöhe bis hin zum Brakula boten alle an, den Baum über die zehn Monate der Nicht-Nutzung zu lagern, aber leider konnte keiner einen witterungsgeschützten Platz bieten. Letztlich ist es Jürgen Brunke, dem Leiter der Marktplatz Galerie Bramfeld zu verdanken, dass der Maibaum außerhalb des Mai und Juni einen Platz hat. Zwar konnte auch er keine Fläche anbieten, die einem acht Meter langen Baum gerecht wird, aber sein Vorschlag, den Baum so konstruieren zu lassen, dass er teilbar ist, kann nun von einem norddeutschen Unternehmen umgesetzt werden. So wird es einen teilbaren Baum geben, der sein Winterquartier bei Jürgen Brunke bezieht. Doch das ist nur ein Teil des Projekts „Maibaum für Bramfeld“. Der Heimatverein hat eigens den „Verein Bramfelder Maibaum“ gegründet, damit es ihm in Zukunft möglich ist, für zweckgebundene Spenden für den Maibaum, Quittungen auszustellen. Die Satzung liegt nun dem Finanzamt vor und die Verantwortlichen vom „Verein Bramfelder Maibaum“ warten auf Antwort, damit es mit dem Spendensammeln losgehen kann. Zurzeit widmen sich Vertreter des Heimatvereins verschiedenen Studien vor Ort und besuchen Maifeste in der Hamburger Umgebung. Im Geiste ist die Planung für das nächste Jahr aber schon weit vorangeschritten. Auftritte von Volkstanzgruppen sowie Kinderchöre sind geplant. Sechs Wochen wird er dann insgesamt stehen, der Maibaum, auf den sich der Heimatverein so lange vorbereitet hat – aber erst im Mai 2014. (ts)
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