Mehr Geld gefordert

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Hamburg-Nord Die ehrenamtlich getragene Seniorenarbeit im Bezirk Hamburg-Nord ist gefährdet. Der Seniorenbeirat schlägt seit geraumer Zeit Alarm. Die Zuwendungen für die Seniorentreffs wurden seit zehn Jahren nicht angehoben. Aber Miet- und Sachkosten steigen. Es wird immer schwieriger, Kursleitungen gegen geringe Aufwandsentschädigung zu verpflichten. „Die Folge ist ein ständiger Rückgang der quantitativen und qualitativen Angebote der Offenen Seniorenarbeit“, resümiert Ursula Preuhs, die Vorsitzende des Seniorenbeirats Hamburg-Nord. Die Bezirksversammlung hatte daraufhin den Bezirksamtsleiter kürzlich in einem interfraktionellen Antrag aufgefordert, sich bei der zuständigen Behörde für eine Aufstockung der Mittel für die bezirkliche Seniorenarbeit in Hamburg-Nord einzusetzen. Dem ist Bezirksamtsleiter Harald Rösler nun nachgekommen. In seinem Schreiben an Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks weist Rösler daraufhin hin, dass Orte der Seniorenarbeit gefährdet sind, „an denen soziale Kontakte hergestellt und gepflegt werden können, die nachbarschaftliche Beziehungen stärken, an denen Bildung und Geselligkeit stattfinden.“ (ch/wb)
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