Mit dem Rad in die Vergangenheit

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Der vollkommen ausgebrannte Daniel Bartels Hof wurde später wieder aufgebaut

Geschichtswerkstatt Barmbek organisiert zwei Ausflüge

Barmbek Gleich zwei Ausflüge in die jüngere Vergangenheit des ehemaligen reinen Arbeiterstadtteils bietet die Geschichtswerkstatt Barmbek an.

So geht es etwa am Freitag, 7. Juli, per Fahrrad auf die Spuren von Fritz Schumacher (1869-1947) durch drei Stadtteile. Außer bekannten Wohnvierteln wie die Jarrestadt, Barmbek-Nord und das Dulsberggelände hat der frühere Oberbaudirektor auch vielen öffentlichen Bauten ihr äußeres und inneres Gesicht gegeben. Das Museum für Hamburgische Geschichte und die Oberfinanzdirektion am Gänsemarkt sind wohl die bekanntesten Beispiele dafür. Aber auch für die Entwürfe zahlreicher Schulbauten war er verantwortlich. Aus Anlass des 70. Todestages von Fritz Schumacher geht’s auf eine rund dreistündige Tour. Start ist um 17 Uhr vor der Schule Meerweinstraße 26. Kostenbeitrag: 5 Euro – und wichtig – unbedingt Personalausweis mitnehmen, da es wegen des G20-Gipfels zu Kontrollen kommen kann.

Auch ohne Ausweis kann man das wenig bekannte Barmbek am Sonntag, 9. Juli, im Rahmen eines Stadtteilrundgangs entdecken. Die Häuserblöcke zwischen den Straßen Alter Teichweg und Dehnhaide werden meist weniger wahr genommen als die Quartiere beiderseits der Hamburger oder der Fuhlsbüttler Straße. Aber auch zwischen dem Barmbeker Markt und der S-Bahntrasse finden sich viele Spuren der lokalen Geschichte. So wird der Daniel Bartels Hof am Alten Teichweg einmal näher betrachtet. Auch der fast unbekannte Begräbnisplatz an der Straße Pfennigsbusch wird ein Zielpunkt sein. Start ist um 14 Uhr an der U-Bahnstation Dehnhaide – Ausgang Dehnhaide, Kostenbeitrg: 5 Euro. (to/wb)
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