Mitglieder von „Welcome to Barmbek“ krempeln Ärmel hoch

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Hamburg: Saarlandstra | Flüchtlingsinitiative leitet Unterstützung für neue Unterkünfte im Viertel
in die Wege

Nun wird es konkret: Welche Barmbeker wollen sich primär für die neu ankommenden Flüchtlinge am Tessenowweg engagieren, wer für die geplante
Unterkunft an der Freiligrathstraße, wer organisiert eine Kleiderkammer, wer
kümmert sich um Fremdsprachen? Die ersten Barmbeker geben Deutschunterricht
in der Einrichtung in Großborstel, andere wollen Lebensmittel der Hamburger
Tafel in der City Nord verteilen.
Beim dritten Treffen der Flüchtlingsinitiative bildeten die Mitglieder
Arbeitsgruppen und vereinbarten Zuständigkeiten - je nachdem, wer wie viel
Zeit investieren und welche Kenntnisse einbringen kann. Hilfreich und
motivierend war der Vortrag von Hendrikje Blandow-Schlegel von der
"Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.". Deren Mitglieder bereiten sich auf die
Ankunft von Flüchtlingen im ehemaligen Kreiswehrersatzamt vor. Die erste
Vorsitzende berichtete, der Verein habe dort unter anderem die Einrichtung
eines Spielzimmers, eines Gemeinschaftsraumes und einer Teestube
durchgesetzt. Sie empfahl, sich gut im Quartier zu vernetzen und Kontakte
zum Beispiel zu Kirchengemeinden und Schulen zu knüpfen.
"Welcome to Barmbek" sucht jetzt noch nach weiteren Mitgliedern vor allem in
Barmbek-Süd. Denn in der Nähe der Hamburger Straße sind drei neue
Unterkünfte für Flüchtlinge geplant. Außerdem werden noch mehr Bürgerinnen
und Bürger mit unterschiedlichen Sprach- und Kulturkenntnissen gebraucht.
Wer Lust hat mitzumachen, schreibe an mail@welcome-to-barmbek.de.
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