Mitten im Grünen

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Sven Flohr und Bulldogge Diamond stehen auf das Leben im grünen Idyll mitten in Barmbek. Fotos: Barth
 
Lieblingsplatz "Campusspange"
Hamburg: Quartier 21 |

„Jung-altes“ Idyll: Das Quartier 21 füllt sich mit Leben

Von Daniela Barth
Barmbek. Die „Campusspange“ ist Sven Flohrs Lieblingsplatz. Die große Freifläche in der Mitte des Quartiers 21 mit Liegewiesen, Spielplätzen und Sitzgelegenheiten steuert der 36-jährige Radiomoderator (alster radio 106!8) und Event-Manager täglich mit seinem Hund Diamond an.
Oder besser: Sein Hund steuert sie zielstrebig an, denn hier darf sich die französische Bulldogge während der Spaziergänge im Quartier nach Herzenslust austoben – und sein Herrchen macht gerne mit. „Hier zu leben – sozusagen auf einem Flächendenkmal – ist ein Traum“, schwärmt Sven Flohr.
Er war einer der ersten Mieter, der Ende 2010 in eines der denkmalgeschützten restaurierten ehemaligen Bettenhäuser des Krankenhauses Barmbek einzog. „Alte, höchst authentische hanseatische Architektur wird mit schmucker neuer kombiniert.
Und das auf ganz unaufdringliche Weise“, beschreibt Sven Flohr seine Faszination am Quartier 21. Ganz im Sinne der Planer dieses 13,8 Hektar großen Viertels mitten im Barmbeker Norden verbindet er hier Wohnen und Arbeiten: Sein Büro an der Fuhlsbüttler Straße 415a befindet sich keine zwei Gehminuten von der Wohnung entfernt. Als „Luxus pur“, beschreibt Flohr jenen Zustand urbaner Lebenskultur par excellence. Eine Form von Lebensqualität, die er, der jahrelang aufgrund seines Jobs in Hotels wohnen musste, nicht mehr missen möchte. So wenig wie die unmittelbare Nähe zum Stadtpark oder zum Flughafen. Das Areal des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses wird durch den Rübenkamp im Westen, die Straße Hartzloh im Süden, die Fuhlsbüttler Straße im Osten und das Gelände der Asklepios Klinik Barmbek im Norden begrenzt.

Raum für Jung und Alt

Die Infrastruktur könnte tatsächlich kaum besser sein. Einkaufsmöglichkeiten, S-Bahn- und Bus-Haltestellen, der Park und vieles mehr lassen sich in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Noch wird im Quartier gebaut, gehören Baulärm und Staub zum Alltag. Aber jeden Tag füllt es sich weiter mit Leben: Zwei Drittel der 590 Wohnungen und Stadtvillen und –häusern sind bereits bezogen, Ende des Jahres sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Jung und Alt leben hier quasi Tür an Tür: Das Seniorenpflegezentrum ist schon eröffnet, ebenso das Ärztehaus. Eine Kindertagesstätte soll im zukünftigen Wasserturmpalais – dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Krankenhauses – entstehen sowie ein großes Fitnessstudio.
Es sei für ihn einfach großartig und spannend, die stetige Veränderung im Quartier miterleben zu können, sagt Sven Flohr, der während seiner Spaziergänge immer wieder Neues entdecke: „Es ist wunderbar, dieses Wachsen mitzuerleben.“ Gleichzeitig genieße er aber auch den herrlichen alten Baumbestand.
Das Quartier 21 erweist sich als buchstäblich idyllisches „jung-altes Viertel“ mit Alleen, die von fast hundertjährigen Linden und Rosskastanien gesäumt werden. Mächtige Eichen, Rotbuchen, Ulmen und bunt blühende Rhododendren gedeihen hier neben exotischem Ginkgo oder Sumpfzypressen. Dabei sind öffentliche Parkräume fast unauffällig von privaten Gartenzonen getrennt.
Durchzogen wird das Wohnquartier von vier verkehrsberuhigten Wohnstraßen, welche die Namen verdienter Barmbeker Persönlichkeiten und Familien tragen. Auf Straßen parkende Autos sind die Ausnahme, die Häuser verfügen allesamt über Tiefgaragen. Während zum Rübenkamp hin eine denkmalgeschützte Backsteinmauer, die bereits die Grenze des alten Krankenhauses markierte, das Quartier abgrenzt, wird es zur Fuhlsbüttler Straße hin ganz geöffnet. Zum Hartzloh gibt es Mauer-Durchbrüche. Erstmals in seiner Geschichte seit 1910 kann das Areal so ein echter Teil Barmbeks werden, zu dem jeder Zugang hat.
Ganz billig ist das Wohnen im Quartier 21 indes nicht: Die Nettokaltmieten bewegen sich zwischen 10 und 14 Euro pro Quadratmeter. Sven Flohr hält diese Preise durchaus für angemessen. Für ein derartig komfortables Wohngefühl gebe er persönlich gern ein bisschen mehr aus. Er kenne auch Leute, die nicht gerade Großverdiener seien, sich aber lieber so eine Wohnung mieteten und dafür auf anderes verzichten würden. Sämtliche Eigentumswohnungen sind mittlerweile verkauft, bei den Mietwohnungen gibt es noch Restbestände.
Moderator Flohr – der demnächst auch mit einer eigenen TV-Show „Die dicken Jahre sind vorbei“ startet – ist sich sicher, dass nicht allein die Präsenz historischer Architektur kombiniert mit Neubauten das einzigartige Ambiente dieses jungen Stadtquartiers ausmacht. „Hier existiert eine nachbarschaftliche Vielfalt ohne Vorurteile. Alle passen aufeinander auf und interessieren sich füreinander. Das ist nicht so anonym, wie ich es sonst bisher erlebt habe“, beschreibt der 36-Jährige seine Erfahrungen. Die Leute, die hier wohnten, wüssten dieses Idyll wirklich zu schätzen. Es habe sich schon eine Art Quartiers-Netzwerk über E-Mails entwickelt und es gebe regelmäßige Treffen der Bewohner.

Mehr Info zum Quartier 21: www.leben-beginnt-hier.de
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