Moderne Sklaverei Schritt für Schritt abschaffen

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Hamburg – Dem weltweiten Aufruf, beim „Walk for Freedom“ gegen Menschenhandel aufzustehen, folgen am 15. Oktober auch Menschen aus Hamburg und der Region.

Für die Freiheit anderer laufen, das ist das Ziel. Das Event möchte Aufmerksamkeit auf das Thema Menschenhandel lenken und global Gelder zu dessen Bekämpfung sammeln. „Es gibt über 27 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die auch heute noch in Sklaverei gefangen sind“, erklärt Svenja Lau vom Walk-Veranstalter in Hamburg.

Bereits im vergangenen Jahr fanden in 28 Ländern insgesamt über 200 Walk Veranstaltungen statt. A21, eine globale Organisation, die sich gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution einsetzt, ruft dazu bereits im dritten Jahr auf und möchte in 2016 noch mehr Spendengelder und Aufmerksamkeit für diese weltweite Ungerechtigkeit erreichen. „Vielen Menschen ist das Problem nicht bewusst, aber es betrifft auch unser Land“, sagt Svenja Lau vom Walk-Veranstalter in Hamburg.
Der Walk for Freedom am 15. Oktober findet weltweit und in 14 deutschen Städten zeitnah zum EU-Tag gegen Menschenhandel (18. Oktober) statt.

Was den Walk For Freedom besonders macht, ist die lange Reihe schwarz gekleideter Teilnehmerinnen. Sie repräsentieren die 27 Millionen Sklaven und auch Zwangsprostituierte, die keine Stimme haben. Während diese Schlange durch die Innenstädte zieht, werden von den Männern im Team Informationen über Menschenhandel an interessierte Passanten verteilt.

Christine Caine, A21-Gründerin, sagt: „Einen Schritt nach dem anderen, einen Dollar nach dem anderen, ein Opferleben nach dem anderen - so werden wir die moderne Sklaverei abschaffen.” Alle Walk-Veranstalter weltweit unterstützen dieses Ziel. Es geht den Teilnehmern nicht darum, zu protestieren oder einfach nur Flyer zu verteilen. Das Ziel ist es, eine vereinte Haltung einzunehmen, um Aufmerksamkeit für diese Ungerechtigkeit der modernen Sklaverei – eine globale Realität – zu ermöglichen: Vor Ort, aber auch über Soziale Medien und über die Berichterstattung über das Event. „Wir gehen Schritte für die Freiheit anderer“, sagt Svenja Lau vom Walk-Veranstalter in Hamburg.
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5 Kommentare
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Rainer Stelling aus St. Georg | 18.10.2016 | 15:31  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 19.10.2016 | 13:38  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 19.10.2016 | 13:40  
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Rainer Stelling aus St. Georg | 19.10.2016 | 15:48  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 20.10.2016 | 08:44  
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