Müll weg, Bäume her

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Das Live to Love Team pflanzte drei Bäume am Oberlauf der Osterbek Foto: Dombert

Stiftung „Live To Love Germany“ und Nabu in Aktion an der Osterbek

Bramfeld Die humanitäre Organisation „Live To Love Germany“ mit Sitz in Eimsbüttel hat am vergangenen Sonnabend zu gleich zwei Aktionen in einer geladen. Im Rahmen von „Hamburg räumt auf“, der Initiative der Hamburger Stadtreinigung, wurden am Ufer der Osterbek (direkt Am Luisenhof) Müll und Plastik gesammelt, damit die dort bald brütenden Vögel sicher ihren Nachwuchs aufziehen können. Gerade für die Tiere stellen selbst die kleinsten Plastikpartikel eine große Gefahr dar. Gleichzeitig wurden in Kooperation mit dem Naturschutzbund (Nabu)drei Bäume gepflanzt, die vom Aussterben bedroht sind: eine Schwarzpappel und zwei Flatterulmen. Mit ihnen möchte die Organisation das Bewusstsein auf Bäume und Pflanzen mit Heilkräften lenken.

Regelmäßige Aktionen


Die Mitglieder von „Live To Love Germany“ trafen sich an der Osterbek und errichteten zuerst ein Basiscamp, denn man wollte den widrigen Wetterumständen mit einem Baldachindach, Kaffee und Tee begegnen. „Wir machen regelmäßig Plastiksammel- und Aufräumaktionen. Man darf nicht aufhören, initiativ zu sein. Wir möchten auch für das weltweite Plastikproblem ein Bewusstsein schaffen“, so Gianna Wabner, CEO (Präsidentin) der Stiftung. Seit 2007 kümmert sich „Live to Love“ auch um obdachlose Menschen in Hamburg; man stellt Nahrung, Kleidung und medizinische Hilfe. Auch Parkanlagen, Seen und Wälder werden von Müll gereinigt und Aufklärungsprojekte über Plastik kindgerecht und altersgemäß in Schulen durchgeführt. Auch Tierpatenschaften auf einem Gnadenhof in Schleswig-Holstein werden unterstützt. Den buddhistischen Hintergrund der Organisation spürt man in diesen Aktionen sozusagen wohltätig heraus. Teil dieses internationalen Netzwerks humanitärer und gemeinnütziger Aktivitäten ist „Live To Love Germany“. Die Organisation lokaler und die Unterstützung internationaler Hilfsprojekte durch aktive Arbeit, Spenden oder Sachleistungen ist die zentrale Aufgabe. Dabei findet die gesamte Arbeit von „Live To Love“ auf ehrenamtlicher Basis statt. Gründer von Live To Love ist der Gyalwang Drukpa.
Er ist das Oberhaupt der mittlerweile 1.000 Jahre alten tibetisch-buddhistischen Drukpa-Tradition und wurde für sein Engagement 2010 mit dem „Millenium Development Goals Award“ der Vereinten Nationen in New York ausgezeichnet. Seit der Gründung in 2007 hat sich „Live To Love“ zu einem internationalen Hilfsnetzwerk entwickelt, dessen gedankliches Fundament die Botschaft von Liebe, Mitgefühl und handeln ist. Dabei hat „Live To Love“ zwar einen buddhistischen Hintergrund, ist aber eine rein humanitäre, keine politische Organisation, die allen Menschen offen steht. (sdo)
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