Neue Schautafel dokumentiert Historie des GUB

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V. l.: Harald Ehlers und Nicole Schneider, beide von der Geschichtswerkstatt, Maren Nehls (Fluwog) sowie einige GUB-Be-wohner Foto: cb

Im Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek wohnen jetzt Familien

Barmbek Wohnen in Barmbek – nicht nur Neubauten prägen den sichtbaren Wandel im Stadtteil, sondern auch neue Nutzungen bestehender Gebäude. Ein Beispiel: Das traditionsreiche Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek, kurz GUB, an der Osterbekstraße, Ecke Käthnerort. Wo einhundert Jahre lang Generationen von jungen Hamburgerinnen und Hamburgern die Schulbank gedrückt haben, ist im vorigen Sommer nach jahrelangem Leerstand und umfangreichen Bauarbeiten neues Leben eingezogen. „Hier sind richtig schöne Wohnungen entstanden – ohne ,Schulgefühl‘“, meint Bewohnerin Monika März. Neben den rund 50 Erwachsenen gehen im ehemaligen GUB auch wieder rund 50 Kinder ein und aus, die hier mit ihren Familien ein neues Zuhause gefunden haben. „Die Atmosphäre ist besonders, es geht familiärer zu als in den meisten anderen Häusern“, ist sich Manfred Kuhn – ehemaliger Lehrer (nicht am GUB) - sicher. Dazu würden auch die Kinder beitragen, die das weitläufige Treppenhaus mit Leben füllten. Während die Klassenzimmer und Schulflure zu insgesamt 39 modernen Wohnungen umgestaltet wurden, wurde das Treppenhaus im früheren Zustand erhalten. 1907 als Realschule gegründet, erbaut im Stil des Hamburger Barock und in den 60er Jahren im Stil der damaligen Zeit modernisiert, wurde das Gymnasium 2007 von der Stadt geschlossen. Die Entwicklung von der Lehranstalt zum Wohnquartier hat die Geschichtswerkstatt Barmbek mit finanzieller Unterstützung durch die Fluwog gut sichtbar direkt vor Ort dokumentiert: Die Schautafel „Schulfrei in Barmbek“ stellt den Weg durch ein Jahrhundert Barmbeker Geschichte dar. (cb)
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