Neuer Bus für Jugendhilfe in Barmbek

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Michael Reimann (Mitte) mit einigen der Sponsoren vor dem neuen Fahrzeug Foto: ruh

SPECTRUM für Soziale Hilfen bedankt sich bei 45 Sponsoren

Barmbek Er ist ganz schön bunt geworden, der nagelneue Citroën Jumper, der vor den Räumen von SPECTRUM für soziale Hilfen am Heidhörn 7 steht. Kein Wunder, denn 45 Sponsoren haben die Neuanschaffung des Kleinbusses ermöglicht, und sie alle haben sich mit einer Anzeigenfläche auf dem Fahrzeug verewigt. Die Kinder und Jugendlichen der unterschiedlichen Einrichtungen von SPECTRUM werden es ihnen danken. Stellvertretend tat dies bei der Fahrzeugübergabe am vergangenen Freitag Regionalgeschäftsführer Michael Reimann. SPECTRUM, gegründet 2001, ist ein Betriebsteil des Vereins für Kinder-, Jugend- und Soziale Hilfen (KJSH) und betreibt in Hamburg insgesamt acht Wohngruppen. Dort kommen Kinder und Jugendliche unter, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können. Die größten Einrichtungen verfügen über zehn bis zwölf Plätze – das klassische Kinderheim von früher hat ausgedient. Diplom-Pädagoge Michael Reimann, Jahrgang 1969, hat noch seinen Zivildienst in so einem Heim absolviert. Das Haus hatte eine eigene Schule und die Kinder waren weitestgehend von der Außenwelt abgeschirmt. Dezentral heißt heute das Zauberwort. So wird ermöglicht, dass die Kinder und Jugendlichen in einem möglichst „normalen“ Umfeld aufwachsen. SPECTRUM verfügt auch über sogenannte familienanaloge Wohngruppen. Dort leben maximal fünf Kinder mit einem Betreuer wie eine Familie, denn die Betreuer wohnen ebenfalls dort. SPECTRUM bietet aber neben diesen stationären auch ambulante Hilfen: Hier können sich Eltern Beratung holen und Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene bis 21 Jahren werden auf dem Weg in ein eigenständiges Leben begleitet. Finanziert wird das Ganze von den Jugendämtern. „Aber viele Extras sind da nicht drin“, erläutert Reimann. Und ein zusätzlicher Bus, der für Ausflüge, Ferienfreizeiten, Einkäufe und Umzüge genutzt werden kann, ist ein Extra. Unglücklicherweise gab es im vergangenen Jahr mit dem alten Bus einen Unfall auf dem Weg in eine Ferienfreizeit in Dänemark: Kein Personenschaden, aber ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ein neuer Bus musste her. Dann stand, wie gerufen, Angelika Thumser von der Firma Niesel Fahrzeugsponsoring vor der Tür. Innerhalb von einem Dreivierteljahr bekam sie die benötigten 32.000 Euro zusammen. Die Außendienstmitarbeiterin lässt sich bei potenziellen Sponsoren nicht so leicht abwimmeln und kann ganz schön hartnäckig sein: „Mit Schmusekurs ist da nichts zu machen“. Zum Dank bekamen alle 45 Sponsoren eine Urkunde überreicht. (ruh)

Weitere Infos: Spectrum Jugendhilfe
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