Neues Buch zu Barmbek

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Für alle, die mitreden möchten: Geschichtswerkstatt informiert

Barmbek. Mit einer neuen Publikation sorgt derzeit die Geschichtswerkstatt Barmbek für Gesprächsstoff. „Wohnungsbau in Barmbek – Barmbek (ver-)baut (auf) seine Zukunft!?“ lautet der Titel der 176 Seiten starken Dokumentation. Aktueller geht es kaum, mag man angesichts der vielen Bauabsperrungen und Kräne meinen, die überall im Stadtteil das Straßenbild prägen. Und tatsächlich informiert das Buch in Wort und Bild über alle aktuellen Bauvorhaben und die häufig sehr kontrovers geführte Debatte, die ihnen voraus ging. Gleichzeitig zeichnen die Stadtteilhistoriker aber auch das Bild eines Ortes, der seit 200 Jahren einem ständigen Wandel unterlegen ist. Der Leser erfährt von dem 3.000-Seelendorf, das zu Beginn der 19. Jahrhunderts noch vor den Toren der Stadt lag, verfolgt seine Entwicklung zur Vorstadt und zum Industriestandort und erleidet mit ihm die fast vollständige Zerstörung in den Jahren 1942 und 1943. Das historische Material schärft den Blick für die Besonderheiten Barmbeks und liefert gute Argumente, die Zukunft des Stadtteils zu gestalten, ohne seine Geschichte auszuradieren. Doch auch für Leser, die sich „nur“ über die großen Neubauprojekte in Barmbek informieren wollen, bietet die jüngste Veröffentlichung der Geschichtswerkstatt einen guten Überblick. Ein spannende Sammlung von Daten, Fakten, Erinnerungen und nicht zuletzt Fotografien, die in den Bücherregalen des Stadtteils stets griffbereit sein sollte.
Das Buch „Wohnungsbau in Barmbek“ kostet 18 Euro und kann per Post oder Email bestellt werden. (bb)
u Geschichtswerkstatt Barmbek, Wiesendamm 25, 22305 Hamburg, E-Mail: geschichtswerkstattbarmbek@alice-dsl.de
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