Neues Nutzungskonzept statt Abriss?

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Bürgerinitiative bemüht sich um die Rettung der Frohbotschaftkirche

Dulsberg. Gibt es doch eine Alternative zum Abriss der Frohbotschaftskirche? Die Bürgerinitiative hat ein neues Nutzungskonzept erarbeitet, damit das historische Kirchengebäude erhalten werden kann. Auf der Sondersitzung des Stadtteilrates am kommenden Dienstag, 30. Oktober, will Architekt Dr. Ing. Roger Popp sein Konzept nun vorstellen.
Architekt und Stadtplaner Roger Popp hat eine Möglichkeit gefunden, das Kirchen-Ensemble auf dem Dulsberg doch noch kostengünstig zu sanieren und umzubauen. Demnach sollen der Umbau von Kirchengebäude und Kita inklusive der Sanierung des maroden Kirchenturms bei 2,6 Millionen Euro liegen. Die Umnutzung des Gemeindezentrums beispielweise als Studentenwohnheim würde weitere 900 000 Euro kosten. Im Vergleich zu einem Abriss und Neubau, der nach Popps Auffassung bei rund acht Millionen Euro liegen würde, ein „Schnäppchen“.

Konzept

Popps Konzept sieht vor, in das Kirchengebäude die Kita mit je zwei Elementar- und Krippengruppen nebst den dazugehörigen Räumen unterzubringen. Außerdem erhält die Kirche einen neuen Sakralraum sowie Büros und Besprechungsräume.
Auch für die finanzielle Entlastung der Kirche nach den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen hat der Architekt einen Lösungsvorschlag: ein Trägermodell.
Was sich genau dahinter verbirgt, erläutert Popp der Öffentlichkeit in der kommenden Woche.

Mehr zu dem Konzept auf der Sondersitzung des Stadtteilbeirats am Dienstag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Straße 15. (nk)
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