Neues Steilshoop

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Torsten Witte von Pro Quartier (links) und Dr. Sebastian Binger von der Otto Wulff GmbH sind stolz, als Aufgabenträger das Projekt umsetzen zu dürfen. Foto: Sobersko

Projekt „Innovationsquartier“ jetzt beschlossen

Von Tanja Sobersko
Steilshoop. Der Hamburger Senat hat kürzlich die rechtliche Grundlage für ein einmaliges Stadtentwicklungsprojekt geschaffen: Steilshoop ist nun offiziell Housing Improvement District – ein Begriff, der aus dem englischen Sprachgebrauch kommt. Die deutsche Variante lässt schon eindeutiger vermuten, was den Stadtteil erwartet: Steilshoop ist von nun an Innovationsquartier. In diesem wegweisenden Projekt haben sich Grundeigentümer, private und städtische Wohnungswirtschaft sowie die Stadt zusammengetan und investieren gemeinsam in das Quartier. Auf einer eigens anberaumten gemeinsamen Sitzung des Stadtteilbeirates und der Koordinierungskonferenz Steilshoop am vergangenen Donnerstag wurden bisher schon bekannte Planungen und Ideen zur Umsetzung noch einmal in Kürze vorgestellt und diskutiert. Vor Ort waren Dr.
Sebastian Binger, Projektleiter des Aufgabenträgers Otto Wulff BID GmbH, sowie Torsten Witte von ProQuartier, die in Kooperation die Umsetzung unterstützen.
Die Eigentümer und Unternehmer investieren in den kommenden fünf Jahren mehr als vier Millionen Euro. Folgende Maßnahmen sind dafür geplant: Umgestaltung der für den Autoverkehr gesperrten Mittelachse, Erhöhung des Sauberkeits- und Grünpflegestandards in Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung, der Wohnungswirtschaft und dem Bezirksamt Wandsbek. Verbesserung der Orientierung sowie Imageverbesserung durch Marketing. Die Stadt begleitet die Neugestaltung des Stadtteils mit eigenen Maßnahmen, für die aus dem „Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) rund 4,4 Millionen bereitgestellt werden. Der Fokus liegt hier auf der Umgestaltung des Zentrum Steilshoops im Bereich rund um das Einkaufszentrum. Dabei soll eine Markt- und Eventfläche geschaffen werden, um so einen attraktiven Quartiersmittelpunkt zu ermöglichen.
Doch auch der Neubau der Stadtteilschule am See, sowie die bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramm tragen zur steigenden Attraktivität Steilshoops bei. „Gemeinsam wird es uns so in den kommenden fünf Jahren gelingen, für eine bessere Lebens- und Wohnqualität in Steilshoop zu sorgen“, sagt Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt.
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