Osterbek tischt auf

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Herzlich willkommen, neues Schuljahr. So fröhlich in weiß und blau begrüßten die Schüler, Eltern, Lehrer und Geschwister das neue Schuljahr. Foto: Sobersko

Gymnasium begrüßt das neue Schuljahr

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Petrus hatte ein Einsehen. Die Idee des Gymnasiums Osterbek, ihren Schuljahresbeginn mit einer „Weißen Tafel“ zu feiern, musste er einfach unterstützen. In diesem Sommer werden Open Air Veranstaltungen nur mit großem Risiko angesetzt; die Schule wagte das Risiko und wurde vom Wettergott mit einem schönen Sommerabend beschenkt. Geladen waren zu diesem gemeinsamen Essen nach französischem Vorbild Schüler, Elter, Lehrer und Geschwister, um das neue Schuljahr zu begrüßen. Die Regeln waren ähnlich der traditionsreichen „White Dinner“: Jeder bringt Essen, Gläser, Besteck und Geschirr selbst mit (und nimmt es am Ende auch wieder mit). Bei den Farben wurden die Spielregeln etwas gelockert, denn im Gegensatz zum großen Vorbild, musste hier nur das Oberteil der Kleidung weiß sein, Rock oder Hose dann in Blau – natürlich auch, um die Schulfarben zu symbolisieren. „Das ist ein völlig neues Format, das wir in diesem Jahr ausprobieren“, so Ulrich Cain, Leiter des Gymnasiums Osterbek. Geplant wurde das Fest von einer Gruppe aus Schülern, Schulsprechern und Lehrern gemeinsam. Gewappnet war man an diesem Abend für den Ansturm von 600 Personen. Am Ende fand jeder an einer der drei langen Tafeln einen Platz. Um 17 Uhr ging es los, ohne Formalien, ohne Zwänge. Ein lockeres Beisammensein hatten sich die Initiatoren gewünscht und das wurde es dann auch. Die musikalische Untermalung kam teils von der silbernen Scheibe, aber auch Live-Musik wurde geboten. Sehr schön unterstreicht diese Veranstaltung das neue Motto des Osterbek Gymnasiums: Partizipation.
Die Schüler nicht nur zu Konsumenten von Lehrstoff machen, sondern sie einbeziehen, in die Planung von Abläufen und die Gestaltung „ihrer“ Schule. Projektorientiertes Lernen heißt die Devise der Klassen sieben bis neun. Unter dem Titel „Wir sind Osterbek“ können Schüler und Schülerinnen diese Schule prägen, ihr ihren eigenen Stempel aufdrücken und so selbstverständlich auch zu einer neuen Identifikation mit der Schule kommen. Yvonne Funk leitet dieses Projekt und ist stolz auf so viel Engagement und Kreativität ihrer Schüler.
Ob Wandgraffiti, Sportveranstaltungen oder Pausenhofgestaltung – das Gymnasium Osterbek zeigt die Handschrift ihrer Schüler. Auch die Unterrichtsgestaltung ist in dieses Prinzip einbezogen.
„Die Schüler des Projekts „Wir sind Osterbek“ möchten dieser Schule etwas hinterlassen, auch für die Zeit, in der sie selbst nicht mehr hier sein werden“, so Yvonne Funke. Das wird ihnen mit Sicherheit gelingen. (ts)
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