Pastorinnen vom Kirchenumbau nicht begeistert

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Pastorin Hannegret Riepkes ist skeptisch.Foto: nk/hfr

Frohbotschaftskirche: Konzept der Bürgerinitiative stößt auf wenig Gegenliebe

Dulsberg. Gespannte Stimmung während der Sondersitzung des Stadtteilbeirates: Schließlich stand ein mögliches Konzept zur Erhaltung der Frohbotschaftskirche auf der Tagesordnung. Doch das Ergebnis war dann doch eher lau: Eine Machbarkeitsstudie soll nun Alternativen bringen. Die Bürgerinitiative zur Erhaltung der Frohbotschaftskirche hatte auf der Sondersitzung ihr Konzept vorgelegt. Architekt und Stadtplaner Roger Popp „konstruierte“ darin eine Alternative zu dem geplanten Kirchenabriss; eine die kostengünstiger sei als ein Neubau. Das kann Pastorin Hannegret Riepkes allerdings nicht nachvollziehen. Riepkes: „Ich kann mir das nicht vorstellen. Aber ich bin ja auch keine Fachfrau.“ Und auch das „vorgestellte“ Trägermodell fand nur wenig Begeisterung bei den Pastorinnen. „Mir ist einfach nicht klar geworden, welchen Gewinn die Kirche durch ein Trägermodell hätte“, sagt Pastorin Maren Wichern auf Nachfrage. Große Teile von Architekt Popps Konzept würden schon in einer Machbarkeitsstudie berücksichtigt, versichert Wichern weiter. Etwas grundlegend Neues hat sie aus der Präsentation nicht mitgenommen. Riepkes ergänzt: „Wichtige Fragen seien nur am Rande angesprochen worden.“ Immerhin arbeitet die Kirche schon mehr als 27 Jahren an Erhaltungs-Konzepten der Frohbotschaftskirche. Bislang aber erfolglos. Eine Machbarkeitsstudie, die von der Kirche im September in Auftrag gegeben wurde, soll nun klären, wie das Gotteshaus doch noch gerettet werden kann. Sie soll Ende November fertig und schon im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wichern: „Wir möchten sie gern zeitnah präsentieren, aber es hängt natürlich von der Fertigstellung ab.“ Die Kirche setze auch weiterhin auf Bürgerbeteiligung, so die Pastorin weiter. Doch sie gibt zu bedenken: „Die Entscheidung wird im Kirchenvorstand gefällt werden.“ (nk/hfr)
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