Plan für neue Hamburger U-Bahnlinie steht

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Der bevorzugte Streckenverlauf der U5 im Bereich Ost gemäß Machbarkeitsuntersuchung. In Barmbek soll es zwei Haltestellen geben: Hartzloh und Rübenkamp

Baubeginn der U 5 frühestens 2021. Hochbahn plant Veranstaltung mit Bürgerbeteiligung

Von Ruth Heume
Hamburg-Barmbek
Es wird ein Jahrhundertprojekt – und es nimmt langsam konkrete Formen an. Die Hochbahn präsentierte jetzt erste Ergebnisse einer Machbarkeitsuntersuchung für die U 5. Die neue U-Bahnlinie verspricht im ersten Bauabschnitt (U5 Ost) eine bessere Anbindung des Hamburger Nordostens an die Innenstadt. Auch wenn der Baubeginn frühestens 2021 erfolgen wird, sollen die Bürger schon jetzt in den Planungsprozess eingebunden werden. Für die zweite Septemberhälfte plant die Hochbahn eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung. In der Machbarkeitsuntersuchung wurde bereits ein bevorzugter Verlauf für diese Teilstrecke ermittelt. Die Gestaltung der einzelnen Haltestellen wird derzeit noch in verschiedenen Varianten geprüft. Die geplante Trasse soll von Bramfeld kommend über die Haltestellen Rübenkamp, City-Nord und Hartzloh nach Winterhude geführt werden. Auf der 7,2 Kilometer langen ersten Teilstrecke sollen fünf neue Haltestellen errichtet werden, zwei davon in Barmbek: Hartzloh und Rübenkamp. Die Anbindung an das bestehende U-Bahnnetz ist über die Haltestelle Sengelmannstraße (U1) geplant. Eine Verbindung zur S-Bahn soll über die Haltestelle Rübenkamp (S1) erfolgen.

U5 – fahrerlos durch die Stadt


Die U-Bahntrasse wird größtenteils unterirdisch verlaufen. Dennoch wird das Projekt erhebliche Auswirkungen auf den Stadtteil haben. Die Eingriffe in die bestehende In-frastruktur für die Haltestellen werden „nicht von Pappe sein“, so Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Fraktion für Barmbek: „Da ist es gut, zu hören, dass die Planer früh an die Menschen herantreten wollen, um gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.“ Für Barmbek unterstreiche die direkte Anbindung der Fuhlsbüttler Straße im nördlichen Teil die Bedeutung als Nahversorgungszentrum und setze damit weitere positive Impulse für die „Fuhle“, so Kleinow weiter. Der genaue Termin und Ort der Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung wird Ende dieser Woche festgelegt, gab Christoph Kreienbaum, Pressesprecher der Hochbahn, bekannt. Nähere Informationen hierzu lesen Sie in der nächsten Wochenblatt-Ausgabe.

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