Preis für Bach-Helfer

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Das nächste Treffen ist im Januar an der Seebek Foto: cb

Neuer Lebensraum für Tiere

BARMBEK/BRAMFELD Eine ganze Menge Kies: Rund 1.000 Tonnen kleine und große Steine haben sie bisher in und um Hamburger Bachläufen bewegt, dazu 800 Bäume und 5.000 Stauden gepflanzt, sowie zehn Eisvogelwände gebaut. 2.500 freiwillige Helferinnen und Helfer haben in den vergangenen acht Jahren mit großem Engagement dazu beigetragen, dass die städtischen Bäche wieder ein stückweit natürlicher wurden und neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen entstanden ist. An Wasserläufen wie der Osterbek in Barmbek und der Seebek in Bramfeld haben insgesamt 150 Bach-Aktionstage stattgefunden. Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen und professionelle Unterstützer hat Michael Kasch, Leiter der NABU-Gruppe Bramfeld-Ohlsdorf-Barmbek, jetzt auf der Bundesvertreterversammlung des Naturschutzbundes in Rust (Baden-Württemberg) die Lina-Hähnle-Medaille entgegengenommen. Der Preis, benannt nach der Gründerin des NABU, ist die höchste Würdigung für ehrenamtliches Engagement, die der Naturschutzbund Deutschland verleiht. „Diese Auszeichnung ist ein riesen Kompliment für all die engagierten Naturschützer, die sich für Hamburgs Bäche eingesetzt haben. Sie ist auch eine kleine Entschädigung für nasse Füße, die dabei nicht immer zu vermeiden waren“, sagt Kasch, der zu den ständigen Begleitern der Aktion vor Ort gehört. (cb)
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