Protest gegen neuen Funksendemast

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Dieser Sendemast löst bei Anwohnern Unbehagen aus Fotos: privat/Montage: cw

Neue Bürger-Initiative befürchtet gesundheitliche Schäden. Behörde will prüfen

Barmbek-Süd Kann ein neuer Sendemast im Bereich Jarrestraße/Flüggestraße für gesundheitsgefährdende Strahlung sorgen? Anwohner befürchten dies, seit die Telekom und die Deutsche Funkturm GmbH im August mit dem Bau eines LTE-Funksendemasts auf dem Dach eines Hauseigentümers in der Flüggestraße 15 begonnen haben.
Die neue Bürgerinitiative „Nein! Zum Sendemast Flügge 15“ spricht von mangelnden Informationen an Hauseigentümer und Anwohner, außerdem läge noch immer keine baurechtliche Genehmigung vor. Der Hauptkritikpunkt an der Anlage, die laut der Bürgerinitiative „still und heimlich“ installiert wurde, liegt in der Ausrichtung: Da der Sendemast in Dachhöhe der umliegenden Gebäude liegt, sei die nähere Umgebung magnetischer Strahlung ausgesetzt. „Die Antennen eines solchen Sendemastes strahlen in großen Sektoren in die Breite und nach oben und unten. Das hat zur Folge, dass die elektromagnetische Strahlung von den umliegenden Hauswänden und Dächern unkontrolliert reflektiert wird“, heißt es auf der Homepage der Initiative. Die unter Verweis auf verschiedene wissenschaftliche Studien als gefährlich und gesundheitsschädlich angesehene „elektromagnetische bzw. nichtionisierende Strahlung“ sei nach Einschätzung besonders für die Kita Jarrestraße sowie das Seniorenheim Epiphanien eine Bedrohung.
Das Wochenblatt fragte in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz nach. Dort will man sich um die Angelegenheit kümmern. Ob und welche gesundheitlichen Auswirkungen der Sendemast wirklich hat, soll geprüft werden.

Informationen zur Bürgerinitiative gibt es unter: www.nein-zum-sendemast-fluegge15.info
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