Radstreifen statt Ausbau?

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Wer auf der Krausestraße mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat es angesichts des dichten Autoverkehrs schwer Foto: Kuchenbecker

FDP und SPD im Bezirk stellen sich gegen Pläne der Behörde

Dulsberg. Als Radfahrer hat man in der Krausestraße kein leichtes Leben. Denn wer versucht, morgens auf der vielbefahrenen Straße Richtung Wandsbek zu radeln, wird scheitern. Falsch geparkte Fahrzeuge und Automassen, die sich zweireihig auf einer Fahrbahn drängen, ist Normalzustand. Jetzt greifen FDP und SPD ein und fordern, einen Fahrradstreifen einzurichten. 20.000 Fahrzeuge donnern täglich über die Krausestraße. Kein Wunder also, dass Anwohner bei dieser hohen Belastung nicht noch mehr Verkehr auf ihrer Straße wollen. Jetzt steuert
auch die Mehrheitskoalition in der Bezirksversammlung dagegen und
hat für die kommende Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der sich für die Einrichtung eines Fahrradstreifens auf der gesamten Länge der Krausestraße ausspricht. Claus-Joachim Dickow, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Die FDP-Fraktion unterstützt die Kritik der Anwohner an den überdimensionierten Ausbau-plänen der Behörde.“ Weiter fügte er hinzu, dass derzeit sichere
Verkehrswege für Fahrradfahrer und ausreichende Flächen für Fußgänger fehlen. Damit reagierte Dickow auf die Kritik des Stadtteilrates Dulsberg am Bebauungsplan-Entwurf Dulsberg 6 / Barmbek-Süd 7 (Gebiet an der Krausestraße und am Bahndamm zwischen Alter Teichweg und Straßburger Straße). Die Pläne der Behörde für
Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur, die Straße auf vier Fahrbahnen auszubauen, hatte bei Anwohnern keine Gegenliebe hervorgerufen. (nk)
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