Retter in Sicht?

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Das Theater Die Burg spielt seit drei Jahren in der früheren Bugenhagenkirche Foto: mdt

„Burg“-Chefin: Neuer Investor und schwere Vorwürfe

Barmbek Im Streit um den Erhalt des Theaters Die Burg werden die Samthandschuhe ausgezogen. Theaterchefin Jennifer Rettenberger äußert Bedenken, ob die Vermittlung an die gemeinnützige Eastside Projekt GmbH mit rechten Dingen zugeht. Und: Es soll einen weiteren Interessenten geben.
Der Vorwurf: Angeblich sei ein Mitarbeiter des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen (Name ist der Redaktion bekannt) – das LIG verkauft und betreibt alle städtischen Grundstücke in Hamburg – mit der Christlichen Volkshochschule verbunden. Er leite dort auch Kurse, so der Vorwurf Rettenbergers. Die Christliche Volkshochschule wiederum steht der gemeinnützigen Eastside gGmbH nahe. Beide Organisationen werden auf derselben Internetseite präsentiert und von einer Person geführt. Ein Sprecher der Finanzbehörde dementiert diese Verbindung vehement. „Die Unterstellungen gegen unseren Mitarbeiter sind eine infame Frechheit.“

Rückgabe im Mai


In der vergangenen Ausgabe hatte das Wochenblatt über den offenbar aussichtslosen Kampf um den Erhalt des Barmbeker Theaters berichtet. Der jetzige Nutzer, der Kirchenkreis Ost, will sich das Gebäude am Biedermannplatz nicht mehr leisten und gibt es bis Mai 2016 an die Stadt zurück. Die hat – so hieß es bisher – nur einen Interessenten für eine weitere Nutzung, die Eastside Projekt gGmbH. Das sagte die Finanzbehörde in der vergangenen Woche auch dem Wochenblatt. Laut Jennifer Rettenberger gibt es nun aber einen weiteren Interessenten für das Gebäude. Ein bekannter Hamburger Unternehmer aus der Immobilienbranche, der namentlich nicht genannt werden möchte, wolle das Gebäude weiterführen und auch den Erhalt des Theaters sichern. Der Hamburger stehe bereits mit der Kulturbehörde in Kontakt. (mdt)
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