Rösler: Fuhle ist zum 30. November fertig

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IG Fuhle informiert über den aktuellen Stand

Barmbek Zum zweiten Mal lud die IG Fuhle am vergangenen Montag zum Netzwerktreffen, um über den Stand der aktuellen Bauvorhaben an der Fuhle zu informieren. Eingeladen waren Eigentümer, Entwickler, Vertreter von Baugenossenschaften, Wohnungsgesellschaften und Firmenzentralen – und rund fünfzig Gäste fanden sich in den Räumen der Haspa-Filiale an der Fuhlsbüttler Straße 145 zum Austausch zusammen.
Harald Rösler, Leiter des Bezirksamtes Nord, fasste zu Beginn zusammen, dass naturgemäß nicht alle Barmbeker von den Baustellen begeistert seien, „aber wir können nicht etwas verändern, ohne dann man es merkt.“ Der Umbau der Fuhle verlaufe nach Plan, ab dem 30. November werde der Verkehr für Pkw und Busse wieder laufen.
Mit der Fertigstellung des Kulturzentrums Zinnschmelze Ende 2014 vermeldete er einen weiteren Erfolg. Der Einweihungstermin am 6. März 2015 in Anwesenheit von Bausenatorin Jutta Blankau und Bundesbauministerin Barbara Hendricks (beide SPD) stehe fest. Sein Fazit: Die Fuhle habe wunderbare Zeiten gesehen, aber auch miese Zeiten, nun sei sie aus dem Schlimmsten raus.
Im Anschluss stellten die Investoren und Projektentwickler des ehemaligen Hertie-Geländes, OFB aus Frankfurt, ihre vorläufigen Pläne für den Neubau vor, der ein wenig höher werden wird als das alte Hertie-Gebäude. Eine Tiefgarage wird mehr als 120 Stellplätze bieten, gemeinsam mit den Plätzen der benachbarten VBG komme man werktags auf zirka 180 bis 220 öffentliche Plätze, an den Abenden und Wochenenden auf bis zu 400.

Bahnhofsbereich aufwerten


Im Untergeschoss des Neubaus soll ein Vollsortimenter angesiedelt werden. Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss sind jeweils zwei Großflächen angedacht. Textilien und Schuhe werden als Angebote gehandelt. Das Gebäude soll von außen erschlossen werden, es soll ausdrücklich kein Einkaufszentrum entstehen, das der Fuhle Kaufkraft und Kunden entziehen könnte. Die Investoren denken auch über eine Alternative mit Fitnessstudio und Hotel nach (das Wochenblatt berichtete). Beide Varianten würden den Bereich um den Bahnhof beleben und aufwerten. Klar ist jetzt auch: Im letzten Quartal 2015 soll mit dem Bau begonnen werden. (leu)
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1 Kommentar
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Michael Kahnt aus Barmbek | 27.11.2014 | 06:34  
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