Schule Uferstraße gegen Neukonzept

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Schülerinnen der Beruflichen Schule Uferstraße protestieren
Barmbek-Süd
Schule Uferstraße gegen Neukonzept
Große Banner und Plakate mit der Aufschrift „W2 muss bleiben“ hängen aus den Fenstern des alten Schumacherbaus an der Ecke Uferstraße/Wagnerstraße. Die Schüler der Beruflichen Schule Uferstraße, die sich hinter dem Kürzel W2 verbirgt, tragen Buttons mit derselben Aufschrift. Ihr Protest richtet sich gegen den Schulentwicklungsplan für die berufsbildenden Schulen (SEPL). Nach den Plänen der Hamburgischen Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) sollen die Berufliche Schule Uferstraße und die benachbarte Fachschule für Sozialpädagogik (FSP1) zu einem „Schulzentrum für Sozialpädagogik“ verschmelzen. Die Ausbildungsgänge „Haus- und Familienpflege“ und „Hauswirtschaft“ sollen im Zuge der Umstrukturierung an einen anderen Standort verlagert werden. Bleiben sollen die Fachoberschule für Sozialpädagogik und die Ausbildungsangebote für Schüler mit Behinderung. „Diese Pläne gefährden das selbstverständliche Zusammenleben von behinderten und nicht-behinderten Schülern“, so Thomas von Arps-Aubert, Sprecher der GEW-Betriebsgruppe an der Beruflichen Schule Uferstraße (W2). „Künftig werden nur noch Schüler, die zu Erziehern und Sozialpädagogen ausgebildet werden zusammen mit Schülern mit Behinderung an einer Schule sein. Damit wären quasi nur noch ‚Betreuer‘ und ‚Betreute‘ in der Schule.“
Einen ausführlichen Beitrag über den Schulentwicklungsplan, den Senator Ties Rabe vorgestellt hat, lesen Sie in der nächsten WochenBlattAusgabe. (bb)
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