Stadtteilfest im Sonnenschein

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Hartmut Feierabend und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ellen Mantal vom Verein für integratives Wohnen. zeigten auf dem Stadtteilfest nicht nur stolz ihr Gartenprojekt, sondern auch viel gute Laune. Foto: Sobersko

Bramfelder genossen ihr Fest bei bestem Wetter

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Der Sommer macht dieses Jahr nicht gerade durch das gute Wetter von sich reden und so war es umso erfreulicher, dass Petrus am Sonntag, dem Tag des Stadtteilfestes Bramfeld, mal eine Regen-Pause machte. Im Vergangenen Jahr immerhin fiel das Fest aufgrund von Dauerregen buchstäblich ins Wasser. Am Wochenende aber hatten die Veranstalter Glück. Bis auf ein paar drohende Wolken passierte nichts. Doch auf dem Marktplatz wiederum passierte jede Menge. Etwa 28 verschiedene Institutionen nahmen am Bramfelder Stadtteilfest teil und machten es zu einem großen Erfolg. Initiiert von der Kinder- und Jugend AG und organisiert vom Brakula wurde der Bramfelder Marktplatz zur Partymeile umfunktioniert. Die Kinder und Jugend AG hat an die 16 Mitglieder, beziehungsweise Institutionen, die sich in dieser AG engagieren. 30 bis 40 Bramfelder und Steilshooper Institutionen werden jedes Jahr eingeladen dieses Fest zu gestalten.
Das besondere am Bramfelder Stadtteilfest ist, dass es komplett nichtkommerziell ist, es gibt keinen Alkohol, fast alle beteiligen sich ehrenamtlich, selbst die Künstler auf der Bühne sind zu 90 Prozent aus Bramfeld und der Umgebung und treten ebenfalls nur gegen eine Aufwandsentschädigung auf.
Ob politische Parteien, die sich ebenfalls thematisch beteiligten, wie auch der Bramfelder Sportverein, die Bramfelder Laterne und der Verein für integratives Wohnen, die auf dem Gut Karlshöhe ein Gärtnerprojekt für Menschen mit Handicap betreiben – alle haben gemeinsam gefeiert und ihre Sache dem Bramfelder Publikum präsentiert. Das Urteil der Besucher fällt ebenfalls positiv aus.
Tanja Engel mit Töchtern Saskia und Nadine waren schon einige Male auf dem Stadteilfest Bramfeld, doch dieses Mal ist es besonders spannend, da das Nesthäkchen Nadine im Chor der Schule Hegholt singt, der auf diesem Fest auftrat. Insgesamt fiel die Veranstaltung sehr familien- und kinderfreundlich aus, da hier im Gegensatz zu anderen Hamburger Veranstaltungen Speisen und Getränke entweder umsonst oder zu sehr kleinen Selbstkostenpreisen angeboten wurden. Trampolinspringen, Kinderschminken oder Glücksrad drehen waren nur einige der Höhepunkte.
Und nicht zuletzt stimmte man sich mit diesem regionalen Fest auf das große internationale Fußballfest am Abend ein, das dann sehr emotional wurde. (ts)
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