Starker Kontrast zum Backstein

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Der Blick durch den Torbogen auf den „Innenraum“ des Daniel-Bartels-Hof.

Der Daniel-Bartels-Hof aus den 1930-er Jahren

Dulsberg. Backstein gilt als Inbegriff der Bauweise der Dreißiger Jahre in Barmbek, doch es geht auch anders: Prächtige Putzfronten bietet der 1927-28 errichtete Daniel-Bartels-Hof.

So bildet er einen starken Kontrast zu den umgebenden Gebäuden. von einer fast südländischen Note, die den Gebäudekomplex in Barmbek einzigartig mache, spricht die Geschichtswerkstatt Barmbek auf ihrer Infotafel vor dem Gebäude. In der Formgebung moderner als beispielsweise die Putzbauten am Habichtsweg wirkt er dabei doch nicht so streng und karg wie Blocks an der Fuhlsbüttler Straße Ecke Dennerstraße. Außerdem wechseln auf der Wasserseite Putz- und Backsteinabschnitte, was für eine Belebung sorgt. Und auch Kunst bietet der Komplex am Alten Teichweg Ecke Bramfelder Straße. Der Passant sieht zahlreiche Terrakottajungfrauen des Bildhauers Ludwig Kunstmann (1877 - 1961), die den rundbogigen Torweg auf sehr harmonische Weise flankieren. Ein schlichter Brunnen findet sich dort ebenfalls. Bleibt noch die Frage nach dem Namensgeber: Daniel Bartels (1818-89). Er arbeitete als Bürochef und Archivar, besonders geehrt wurde er für seine Dichtkunst. (lü)
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