Süße Tradition – aber nur für Bürgermeister

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Rose-Marie Patzer-Weber serviert Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt den traditionellen Bürgermeisterkuchen. Foto: Burmeister
Barmbek. Die Bürgermeister wechseln, der Kuchen bleibt. Unter diesem Motto steht eine Tradition, für die man sich im Hamburger Rathaus sehr gern etwas Zeit nimmt: Regelmäßig am 5. November gibt es in der Konditorei Weber in Barmbek Bürgermeisterkuchen. Der jeweils amtierende Bürgermeister persönlich ist zu diesem Anlass eingeladen, sich von Konditorin Rose-Marie Patzer-Weber bewirten zu lassen. In diesem Jahr kam Hamburgs zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt (Olaf Scholz weilte in Berlin bei den Koalitionsverhandlungen) in den Genuss des frisch gebackenen Hefe-Apfel-Gebäcks. „Ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen, einen so kleinen Betrieb zu besuchen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, bedankte sich die Betreiberin der Traditionskonditorei in der Hellbrookstraße für den Besuch. Begründet wurde die Tradition anlässlich eines Besuchs von Bürgermeister Ortwin Runde, der an einem
5. November nach Barmbek kam, um zusammen mit den ortsansässigen Geschäftsleuten die Fuhlsbüttler Straße zu begehen. Rose-Marie Patzer-Weber konnte ihre Backstube für den Rundgang nicht verlassen, lud aber anschließend zum Bürgermeisterkuchen ein. Der Kuchen bleibt in der Hellbrookstraße eine Rarität, die wirklich nur einmal im Jahr angeboten wird.
Wie gut, dass es in der Zwischenzeit eine verlockende Vielfalt an Baisers, Torten und Kleingebäck gibt. Und nicht nur zweibeinige Süßschnäbel kommen hier auf ihre Kosten: Die Leberwurstkekse aus dem Hause Weber sind eine herzhafte Alternative, die besonders unter Vierbeinern leidenschaftliche Liebhaber hat. (bb)
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