Sven Tode (SPD) zu den Ereignissen (Messerangriff) in der Fuhlsbüttler Straße

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Sven Tode, Andreas Dressel und Ksenija Bekeris am Tatort
Hamburg: Abgeordnetenbüro Barmbek | Sven Tode (SPD, MdHB) zu den Ereignissen (Messerangriff) in der Fuhlsbüttler Straße:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin noch völlig geschockt und sehr traurig über die Tat eines Einzelnen, der in einem Amoklauf Unschuldige verletzt und einen Mitbürger getötet hat. Zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Andreas Dressel, meiner Wahlkreiskollegin Ksenija Bekeris und vielen Bürgerinnen und Bürgern haben wir der Opfern gedacht und eine Kerze angezündet. Im Laufe des Tages hatte ich mehrfach die Möglichkeit, mit Bürgerinnen und Bürgern in Gespräch zu kommen und deren Sicht auf die Tat zu hören. Viele sind zum Tatort gekommen, haben Blumen und Kerzen niedergelegt. Gerade Barmbek ist ein Stadtteil des sozialen Zusammenhalts. Und unsere Gespräche vor Ort haben mir gezeigt: Die Bürgerinnen und Bürger wollen und werden sich nicht unterkriegen lassen. Auch nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Edeka-Filiale, in der ein Mann verstarb, andere zum Teil schwer verletzt wurden. Wir hatten am Vormittag die Möglichkeit mit der Filialleiterin zu sprechen, die sich sehr couragiert und herzlich um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert. Viele Menschen aus der Nachbarschaft haben spontan ihre Hilfe angeboten. Alle sind von der Tat zutiefst bestürzt. Am Nachmittag waren Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Andy Grote ebenfalls vor Ort und haben sich ein Bild von der Lage gemacht. Mein Dank gilt den couragiert eingreifenden Barmbekern, die selbstlos den Täter überwältigten und gezeigt haben, dass Hamburg geschlossen zusammensteht. Unser weltoffener Stadtteil wird gemeinsam trauern und versuchen, die Wunden zu heilen. Besonders den Opfern und ihren Angehörigen gehört mein tiefes Mitgefühl.

Ihr Sven Tode

(Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberberg)
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