Täter entkamen unerkannt

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Margot Wieckhorst ist bestürzt über den Überfall. Aber sie glaubt: Das wiederholt sich hier nicht. Foto: Sobersko

Raubüberfall auf das „Bräustüberl“

Sie verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Am Donnerstag, 6. Oktober, wurde das Restaurant „Zum Bräustüberl“ am Bramfelder Dorfplatz Schauplatz eines dreisten Raubüberfalls.
Die Täter stürmten maskiert und bewaffnet gegen 21.30 Uhr das Lokal und forderten Geld. Der Juniorchef des in Bramfeld beliebten und bekannten Restaurants wurde gemeinsam mit der Servicekraft in die Küche verbannt. Dort gelang es ihnen, die Polizei per Handy zu informieren, die auch binnen kurzer Zeit vor Ort war.
Dennoch: Die Täter waren bereits über alle Berge. Dabei liegt das Bräustüberl in einem sehr überschaubaren Areal. Im Herzen von Bramfeld, Steinwurfweite von der Polizeistation entfernt. Man sollte es eigentlich nicht für möglich halten, dass hier in dieser Idylle ein solch dreistes Verbrechen möglich ist. Der Juniorchef des Bräustüberl, der namentlich nicht genannt werden möchte, dazu: „Hier ist es sonst total friedlich und sicher. Hier ist ja noch nicht mal an der Garderobe was weggekommen.“ Doch der Schreck sitzt tief. Er selbst stand dennoch gleich wieder am nächsten Tag im Laden, der Kellnerin hat er als mitfühlender Chef erst mal frei gegeben, damit sie sich von dem Schock erholen kann. Seit drei Jahren bereits liegt der familiengeführte Betrieb hier am Bramfelder Dorfplatz.
Das regelmäßige Stammpublikum schätzt nicht nur das leckere Essen, sondern auch die Ruhe und den Frieden. Aber Inhaberin Margot Wieckhorst ist zuversichtlich, dass das hier ein einmaliger Fall war. Bestürzt aber ist sie dennoch über so viel Skrupellosigkeit. „Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Gäste aber auch alle anderen Bramfelder die Augen offen halten. Man muss sich gegenseitig unterstützen.
Wenn man verdächtige Personen beobachte, dann sollte man es der Polizei melden. Nur so kann man Verbrechen verhindern.“ (ts)
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