"Tanzbrücke Hamburg e. V." ausgezeichnet

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Von links: Siegerehrung im Haus des Sports: Kristjana Krawinkel, Hamburger Sportbund, Heidi Melis, Hamburger Volksbank, Katrin Gauler, Hamburger Sportbund, Dr. Jürgen Mantell, Präsident des Hamburger Sportbunds, Ivan Berg, „Tanzbrücke Hamburg“ und im Team „Kultursportliche Woche“, Matthias Flohr, HSV Handball, Elena Dergatcheva, „Tanzbrücke Hamburg“ und im Team „Kultursportliche Woche“, Natalia Dergatcheva, Chefin der „Tanzbrücke Hamburg“ Foto: wb

Für das Projekt „Kultursportliche Woche“ gibt es einen „Stern des Sports“

Hamburg-Barmbek. Für Natalia Dergatcheva, Chefin der „Tanzbrücke Hamburg“, ist 2014 wirklich ein erfolgreiches Jahr: Als jetzt von der Hamburger Volksbank und dem Hamburger Sportbund zum vierten Mal die „Sterne des Sports“ verliehen wurden, belegte ihre Tanzschule den beachtlichen zweiten Platz für ihr Projekt „Kultursportliche Woche“ und heimste einen Stern in Silber ein - und 2.000 Euro Preisgeld. „Das war wirklich eine Riesenüberraschung für mich“, sagt die 49-Jährige anlässlich der Preisverleihung im „Haus des Sports“, die unter der Schirmherrschaft von Sportsenator Micheal Neumann stattfand.

Seit 2010 gibt es an der „Tanzbrücke Hamburg“ mitten in Barmbek die „Kultursportliche Woche“. Sie findet immer in den Hamburger Ferien statt, aktuell läuft sie bis 24. Oktober. Dieses Projekt zeichnet sich in vielfacher Hinsicht aus: Es bietet jeweils 20 Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 12 Jahren eine Woche mit sportlichem Körper- und Bewegungserfahrungen sowie interkulturellen und kreativen Inhalten. Natalia Dergatcheva: „Ziel soll es ein, den Teamgeist, das Verantwortungsbewusstsein und die Solidarität von Jugendlichen zu stärken. Malen, bewegen, ausprobieren: In unserer ,Kultursportlichen Woche‘ können Jugendliche auch ihre eigene Identität finden“, so Natalia Dergatcheva.
Die „Tanzbrücke Hamburg“ ist weit mehr als eine „normale“ Tanzschule. Es wird auch Gesangsunterricht erteilt und Malunterricht angeboten und ganze Tanzprojekte ins Leben gerufen. Auch regelmäßige öffentliche Auftritte, wie bei den Hamburger Märchentagen machen die „Tanzbrücke Hamburg“ bekannt. Zurzeit ist Natalia Dergatcheva gerade mit 21 Kindern in St. Petersburg. „Brücken schlagen durch Wort und Spiel“ lautet das Motto dieses Projektes. „Die Kinder lernen vor Ort russische und deutsche Sprichwörter und Redewendungen, kommen sich spielerisch näher“, so Dergatcheva.
Dabei hat die „Tanzbrücke Hamburg“, als sie 1997 von Natalia Dergatcheva gegründet wurde, ganz klassisch mit Tanzunterricht begonnen. Die heute 49-Jährige kam damals aus ihrer Heimat St. Petersburg nach Hamburg und machte ihre Passion, das Tanzen, zum Beruf. Die Professionalität und Kreativität der Tanzpädagogin und Diplom-Sportwissenschaftlerin trugen mit dazu bei, dass die „Tanzgruppe“ sich schnell einen guten Ruf erwarb und längst 500 Schülerinnen und Schüler aus allen Stadtteilen interrichtet. Inzwischen ist auch Tochter Elena (25) als Lehrerin in der Tanzschule tätig. Im Juli 2014 erfuhr die „Tanzbrücke Hamburg“ bereits die erste tolle Auszeichnung in diesem Jahr: Das Team der Schule schaffte es bis an die Spitze der Tanzweltmeisterschaft „Dance World Cup“ in Portugal. (eg)
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