Tempo 30 kommt

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Die Dithmarscher Straße ist auf beiden Seiten zugeparkt – schlecht für Radler Foto: sdo

Regionalausschuss: Verkehrsberuhigung für Dithmarscher Straße

Barmbek/Dulsberg Bei der jüngsten Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg waren unter anderem Umbau und Sanierung der Straßburger Straße und Dithmarscher Straße Thema. Bezüglich der beiden Dulsberger Verkehrsbrennpunkte haben die Vertreter der Parteien SPD, Grüne, CDU und Die Linke einstimmig ihre Empfehlung abgegeben: Tempo 30 soll mehr Sicherheit bringen.
Die Dithmarscher Straße hat nur in einigen Teilen einen so genannten „Bordsteinradweg“. Für Radfahrer wird das Fahren auf der hoch frequentierten Straße zum Abenteuer, da auf der Fahrbahn parkende Autos das Geschehen erschweren. Viele Radfahrer nutzen notgedrungen den Bürgersteig oder Radweg auf der Gegenseite, was zu Konflikten führt. Diese Situation soll durch die Umbaumaßnahmen entschärft werden.
Ein Fahrradstreifen für Radfahrende wird es voraussichtlich nicht geben, wohl aber die Einführung einer Tempo-30-Zone. In ihr benutzen Radfahrer zusammen mit dem Auto-Verkehr die Straße im „Mischverkehr“. Auch eine Verlegung der Schnellbus-Linie 36 könnte zur Beruhigung dieser Nebenstraße führen. Die Umbaumaßnahmen der Dithmarscher Straße werden mit etwa 95.000 Euro veranschlagt. Teile der Straßburger Straße sind den Behörden als Unfallschwerpunkte bekannt, besonders der Bereich Schwansenstraße. Durch die Einführung einer Tempo 30-Zone, besonders aber durch Radfahrstreifen, soll die Verkehrssituation dieser Straße entschärft werden. Die Planung sieht unter anderem vor, den Radfahrstreifen von der Nordseite der Straßburger Straße in Richtung Dithmarscher Straße fortzuführen. (sdo)
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