Tipps für Geldanlagen von Hamburger Profis

Wann? 28.11.2016

Wo? Osterbekstraße 90 a, Osterbekstraße 90A, 22083 Hamburg DE
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Michael Arpe gründete den Hanseatischen Anleger-Club Foto: ch
Hamburg: Osterbekstraße 90 a |

Hanseatischer Anleger Club feiert 20. Jubiläum und bietet Vorträge und Seminare an

Hamburg Große Gewinne sind ihr Thema, aber nicht nur für sich, sondern vor allem für andere. Die Verantwortlichen des Hanseatischen Anleger Clubs (HAC) haben sich die Information über gute Geldanlagen auf die Fahnen geschrieben. Kürzlich feierte der in Barmbek ansässige Club sein 20. Jubiläum. Welche Geldanlage ist für welches Mitglied die beste Wahl? Diese Frage treibt die Mitarbeiter des HAC seit der Club-Gründung um. Aus einem kleinen Freundeskreis, der sich privat mit Geldanlagen beschäftigte, entstand der Club in der Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), zunächst um über Aktien aufzuklären, weshalb er damals Hanseatischer Aktien Club hieß. „Das war eine Herzensangelegenheit. Wir Deutschen sind das Land der Dichter und Denker, aber im Finanzbereich ahnungslos“, hat Michael Arpe, einer der beiden Gründer und Vorstandsmitglieder des HAC erkannt. „Daher“, so Arpe, „sind wir abhängig von Banken und Sparkassen.“ Das wollte der HAC ändern. Um den informativen Charakter des Clubs zu betonen, gründeten Michael Arpe und sein Mitstreiter der ersten Stunde, Ralf-Matthias Rückert, gleich zwei Clubs, einen für Interessierte, die nur über Anlagen infomiert werden wollten, und einen für Mitglieder, die sich an den Club-Anlagen beteiligen möchten. Vergleichbare Clubs machen das Anlegen von Geld zur Bedingung, um Mitglied zu werden. „Wir dachten: Das kann nicht sein, dass Mitglieder Geld investieren müssen in eine Gruppe, die sie nicht kennt“, erzählt Michael Arpe über die Gründerzeit.

3.000 Mitglieder in Deutschland


Die Idee der zwei Clubs hatte Erfolg. Nach einem Presseartikel traten beim HAC sofort rund 800 Mitglieder ein. Heute sind es etwa 3.000 in ganz Deutschland. Seit 1998 arbeiten die Gründer hauptberuflich für den HAC. Anders war die Leitung nicht mehr zu machen. 14 Vollzeitkräfte arbeiten heute in vier Büros, hauptsächlich in Norddeutschland. Geld verdient der HAC mit seinen Anlagen. An das angelegte Geld der einzelnen Mitglieder kann der Vorstand aber nicht ran. Das Geld wird bei Banken angelegt, die jeden Anteil, wenn gewünscht, an die Anleger zurückzahlen. „Es gibt ein Zugriffsverbot für andere Mitglieder“, erläutert Michael Arpe, der auch betont, dass sich die Anleger nicht mit den Anlagen des Clubs beschäftigen müssen. „Wer keine Zeit und kein Interesse hat, sich mit der Finanzwelt zu beschäftigen, kann trotzdem bei uns eintreten und anlegen. Wir sind bei seiner Anlage niemandem anders als nur ihm verpflichtet. Wir wollen die Menschen über Inhalte überzeugen“, stellt Arpe klar. Der Informationsclub des HAC bietet Vorträge, Seminare und individuelle Gespräche an. Der Monatsbeitrag beträgt 16 Euro. Drei Monate kann man zum Kennenlernen kostenfrei Mitglied sein. (ch)

Der nächste Vortrag wird am Montag, 28. November, 19 Uhr über Niedrigzinsphase und Vermögensschutz im Seminarraum des HAC, Osterbekstraße 90 a (Bürokomplex Alstercity), gehalten. Anmeldungen unter Telefon 611 84 80. Weitere Infos: Hanseatischer Anleger-Club
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1 Kommentar
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Elke Noack aus Rahlstedt | 23.11.2016 | 10:49  
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