U-Bahnlinie U3: Noch einmal Ersatzverkehr

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Bis zum 28. August fahren Busse zwischen Wandsbek-Gartenstadt und Mundsburg Grafik: Hochbahn
Hamburg: U-Bahn Barmbek |

Hamburger Hochbahn schließt neues Stellwerk an. Am 8. September sollen die Arbeiten beendet sein 

Wandsbek/Barmbek Die älteste Hamburger U-Bahn-Linie wird noch einmal teilweise gesperrt. Das neue Stellwerk in Barmbek muss angeschlossen werden. Damit kommt das Großprojekt der Hochbahn, die sich seit Mitte Juli mit der U3 befasst hat, zum Abschluss.Wie die Hochbahn mitteilt, werden ab heute (23. August) auch zwischen Barmbek und Kellinghusenstraße Busse im Takt der U-Bahn eingesetzt, die Sperrung zwischen Mundsburg und Wandsbek-Gartenstadt bleibt bestehen. Ab 28. August (Betriebsbeginn) kann zwischen Wandsbek-Gartenstadt und Mundsburg wieder mit der U-Bahn gefahren werden. Zwischen Barmbek und Kellinghusenstraße sind die Züge dann allerdings auf Sicht unterwegs. Dadurch sei „mit einer geringfügig längeren Fahrzeit“ zu rechnen. Zwischen 20 Uhr und 4 Uhr morgens setzt die Hochbahn in dieser Zeit noch einmal Busse ein, damit das neue Stellwerk in Barmbek in Betrieb genommen und eingestellt werden kann. Die Vorgängertechnik war rund vier Jahrzehnte alt und musste ausgetauscht werden. Die Hochbahn hat nach eigenen Angaben für ihr „U3-Projekt 2017“, das seit Mitte Juli vorangetrieben wurde, rund 47 Millionen Euro investiert. Rund 30 Mio. entfielen auf den Stellwerk-Austausch, rund 10 Mio. auf den barrierefreien Umbau der Haltestellen Lübecker Straße, Uhland- und Habichtstraße. Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke und an den Haltestellen Denhaide, Hamburger Straße und Mundsburg kosteten vier Millionen, Brückensanierungen drei Millionen Euro. Die Hochbahn will am 8. September wieder wie gewohnt auf der ganzen Strecke unterwegs sein. Für das Rolling-Stones-Konzert im Stadtpark am 9. September und die zeitgleich stattfindende Auslaufparade der Cruise Days mit Feuerwerk soll die „bewährte Leistungsfähigkeit“ der Strecke zur Verfügung stehen. (fbt)
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