Über Zwangsarbeiter

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Museum der Arbeit: Ausstellung über dunkles Kapitel deutscher Geschichte

Barmbek Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte schlägt das Museum der Arbeit mit seiner neuen Ausstellung auf: Zwangsarbeit. Mehr als 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder wurden als Fremdarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge verschleppt oder mussten in besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten. Die aus allen Teilen Europas, vor allem aus den östlichen Ländern, deportierten Arbeitskräfte wurden überall eingesetzt: in Rüstungsbetrieben ebenso wie auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk und in Privathaushalten. Jeder begegnete ihnen im Alltag; Zwangsarbeit war kein Geheimnis, sie war ein weitgehend öffentlich stattfindendes Verbrechen. Die Wanderausstellung, die schon in Prag, Warschau und Berlin zu sehen war, erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. (leu)

Donnerstag, 5. November, bis Sonntag, 3. April 2016, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, montags 13 bis 21 Uhr, dienstags bis sonnabends 10 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags 10 bis 18 Uhr. Museumseintritt: 7,50 Euro, 4,50 Euro ermäßigt, Kinder unter 18 J. frei. Weitere Infos:
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