Verjagen Poller die Wildparker?

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Mit der Aufstellung dieser rot-weißen Begrenzungspfosten erhoffen sich das Bezirksamt und die Straßenverkehrsbehörde Ruhe im Streit um Wildparker auf dem Marktplatz Foto: Sobersko

Neue Pfosten am Bramfelder Marktplatz. Die Durchfahrt verhindern sie jedoch nicht

Bramfeld. Das Bezirksamt hat jetzt Zeichen gegen Wildparker auf dem neu gestalteten, und zur Fußgängerzone umgebauten, Bramfelder Marktplatz gesetzt: Jetzt sollen Poller die Auffahrt auf den Platz verhindern – aber eher symbolisch als physisch.
Nachdem zunächst die Polizei vor Ort vermehrt Präsenz zeigte, um das Fahr- und Parkverbot auf dem Marktplatz durchzusetzen, wurde das Bezirksamt aktiv. Seit Kurzem zieren fünf rot-weiße Begrenzungspfeiler den Zugang zum Bramfelder Marktplatz. Allerdings: Die Poller verwehren die Zufahrt zum Marktplatz nicht –dafür stehenh sie zu weit auseinander. Es solle mit dieser Maßnahme lediglich der Übergang von Straße in die nicht befahrbare Fußgängerzone verdeutlicht werden, heißt es von Bezirksamtsseite. Sprecherin Lena Voß: „Um eine lichte Durchfahrtbreite von 3,15 Meter für Marktbeschicker, Müllabfuhr und Rettungsfahrzeuge zu gewährleisten, hat das Bezirksamt gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde die Poller geplant und eingebaut.“ Die Verkehrszeichen in der Herthastraße am Erntingweg und an der Zufahrt zum Ärztehaus besagten eindeutig, dass es sich um eine Fußgängerzone handele. Andere Verkehrsteilnehmer dürften den Fußgängerbereich nicht benutzen, es sei denn, dies sei durch Zusatzzeichen angezeigt, so Voß weiter. „Fahrzeugführer müssen in diesem Fall auf Fußgänger Rücksicht nehmen und die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Fußgänger dürfen weder gefährdet noch behindert werden.
Wenn nötig, müssen Fahrzeugführer warten.“ Klare Worte vom Bezirksamt, das sich durch diese Maßnahme eine Beruhigung der Situation vor Ort erhofft. Auch wäre eine dauernde Polizeipräsenz nicht mehr nötig. Die Summe von 360 Euro, die für diese Anschaffung investiert werden musste, kam aus dem „Sonderinvestitionsprogramms Hamburger Plätze“. (ts)
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