Von Indien nach Bramfeld: Integriert in 2. Generation

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Von links: Anita mit Mutter Elke Nandy und Schwester Rita. Vater Suvas Nandy gründete die Familie in Bramfeld – der Ort, an dem sie sich noch heute wohl fühlen Foto: Sobersko
Bramfeld. Gelebte Integration gibt es in Bramfeld schon seit 1960. Damals kam Suvas Nandy aus Kalkutta, Indien, in die Hansestadt. Er erreichte Hamburg bereits als studierter Ingenieur, doch da sein indischer Abschluss hier nicht anerkannt wurde, musste er hier nochmal drei Jahres Ausbildung absolvieren. Unterstützt von seiner deutschen Frau Elke, die er 1961 kennenlernte und drei Jahre später auch heiratete. Das Paar zog an den Hohnerkamp in Bramfeld, wo Elke Nandy, inzwischen verwitwet, heute noch wohnt. Die Mühen ihres Mannes wurden belohnt und so kam es, dass sogar die Medien über Suvas Nandy berichteten, der als erster Ausländer in Hamburg 1967 die Prüfung zum Baumeister der Handwerkskammer Hamburg ablegte. Für die Neue Heimat entwarf er im Laufe seines beruflichen Lebens eine Wohnsiedlung in Rahlstedt und baute – unweit von seinem eigenen Wohnsitz – ein modernes Wohnhaus im Timmermannsredder in Bramfeld. Seine beiden Töchter, Anita und Rita, berichten voller Stolz von ihrem Vater. Der begabte Baumeister verstarb im April 2003.
Als Mitglied im Kleingartenbauverein Habichthof ist die Familie Nandy dem Stadtteil zutiefst verbunden. Letztlich ist seine Tochter Anita 1999 aus Konstanz wieder nach Bramfeld in den Nüßlerkamp gezogen. Sie organisiert auch das Sommerfest mit, das am Sonntag, 4. August, von 11 bis 17 Uhr im Kleingartenverein stattfinden wird. (ts)
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