Warten auf den neuen See-Kiosk

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Noch immer ein Schandfleck: Das alte Toilettenhäuschen am Bramfelder SeeFoto: Sobersko
Bramfeld. Theoretisch ist die Entscheidung schon gefallen, was aus dem Toilettenhaus am Bramfelder See werden soll. Nur in der Praxis hapert‘s: In diesem Sommer müssen die Bramfelder wohl noch mit dem Schandfleck leben. Zwar hat die Firma ecco2go, die dort einen Kiosk in Verbindung mit einem E-Bike-Verleih eröffnen will, alle Anträge gestellt – aber diese werden noch geprüft.
Dass es noch immer so lange dauert, bis endlich was passiert, ärgert zum Beispiel Dieter Bauermeister. Der Bramfelder, der lange Zeit im Regionalausschuss tätig war, engagiert sich seit 15 Jahren für eine Wiedereröffnung des Häuschens. Der Verfall des ansonsten intakten Gebäudes, und dass Spaziergänger – und vor allem Rollstuhlfahrer – keine Möglichkeit mehr hatten, die Toilette zu benutzen, hatten ihn dazu veranlasst.
„Die Konzessionsanträge sind gestellt, sie liegen dem Bauamt vor und werden nun geprüft“, sagt Martin Dencker, Partner von ecco2go Inhaber Dr. Michael Peter. „Fluchtweg, Brandschutz und auch das Siel zwischen See und Haus müssen darauf untersucht werden, ob sie noch zeitgemäß sind“, sagt Dencker, „Das dauert eben.“ Dieter Bauermeister hingegen wird ungeduldig: „Ich möchte endlich ein Ende in dieser Angelegenheit haben. Nicht für mich – für den Bürger. Sollte sich das jetzt wieder hinziehen, werde ich weiter für eine Eröffnung kämpfen“, kündigt der Pensionär an. (ts)
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