Zwei Ausgezeichnete

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Die Wandsbeker Kulturpreis-Träger 2014: Gerd Hardenberg (li.) und Siegfried Stockhecke Foto: rg

Wandsbeker Kulturpreis für Gerd Hardenberg und Siegfried Stockhecke

Von Rainer Glitz
Bezirk Wandsbek Statt hitziger Debatten gab es im Bürgersaal erst einmal klassische Musik: Unter anderem Mozart, dargeboten von einem Streichensemble des Wandsbeker Jugendsinfonieorchesters. „Das ist ein würdiger Rahmen für die Verleihung des Kulturpreises“, so Peter Pape, Vorsitzender der Bezirksversammlung. Beide Preisträger hätten sich um die Stadtteilkultur verdient gemacht, so der SPD-Politiker. Gerd Hardenberg organisiert unter anderem das Wandsbeker Musikfest. „15 Konzerte in acht Stadtteilen mit Jazz, Klassik und Pop. Ich konnte gar nicht glauben, dass Sie das allein mit einigen Mitstreitern erdacht und umgesetzt haben“, so Pape in seiner Laudatio. Das Musikfest richte sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die Wandsbeker insgesamt stünden im Mittelpunkt.

Organisator der Kulturbörse


Hardenberg organisiert daneben die Kulturbörse, in der sich verschiedene Initiativen zweimal jährlich einem breiten Publikum präsentieren können. Außerdem ist der Preisträger für das Kulturschloss und die Stadtteilkonferenz Wandsbek/Marienthal aktiv. „Die Vernetzung der Kulturschaffenden liegt ihnen am Herzen“, lobte Pape und endete mit einem Goethe-Zitat: „Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.“ Er sei stolz und freue sich über die Auszeichnung, sagte Hardenberg. „Kultur ist die einzige Sprache, die weltweit verstanden wird“, so der Preisträger. Er wolle noch drei „dicke Bretter bohren“: Das Kulturangebot soll erhalten und ausgebaut werden, die Stadtteile noch besser vernetzt und die gute Arbeit auch über Wandsbek hinaus bekannt gemacht  werden.
Philip Buse von der CDU zeichnete dann den zweiten Träger des Kulturpreises aus: Siegfried Stockhecke aus Volksdorf. „Seit 1981 setzen Sie sich für das Thema Nachhaltigkeit ein“, so Buse.
Mahnend, fordernd und oftmals sehr kritisch, aber nicht wegzudenken sei Stockhecke. Er organisiere den Volksmarkt: Einen nicht kommerziellen Familienflohmarkt, der Stadtteilinitiativen vorstelle, veranstalte einen Bücherbasar und Dokumentarfilmvorführungen im Koralle-Kino.
Stockhecke habe sich außerdem für das Weiße-Rose-Mahnmal eingesetzt und viele Vorschläge für die Verbesserung des Volksdorfer Ortskerns gemacht, so Buse weiter: „Ihr unermüdlicher Einsatz für das Gemeinwohl ist bewundernswert und preiswürdig!“
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