BFW Hamburg: „Vorhandene Potentiale nutzen, um Fachkräftemangel abzuwenden“

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Berufsförderungswerk Hamburg

JobReport August 2013 Menschen mit Einschränkung – Berufsförderungswerk Hamburg

In der Regel tendiert der Hamburger Arbeitsmarkt nach der Sommer- zeit positiv. Dieses Jahr allerdings zeigt er ein –kleines – Vormonats-Plus - von 0,4 Prozent. (Okt.2012: +4 Prozent). Dies sei, so die Hamburger Agentur für Arbeit, der Konjunktur geschuldet. Besonders betroffen seien Arbeitslose im Bereich der Arbeitsagentur (Sozialgesetzbuches III). Eine sich abschwächende Konjunktur trifft diese Gruppe (bis 12 Monate ohne Arbeit) eher als Menschen, für die das Jobcenter zuständig ist (SGB II, Grundsicherung).

Angesichts der Zeitverzögerung stellt sich die Lage der arbeitslosen Menschen mit Einschränkungen („Schwerbehinderte“) etwas anders dar: So sank deren Gesamt-Zahl im Vorjahresvergleich (Okt. 2012: -2,3 Prozent). Zum Vormonat bleibt sie allerdings konstant. Offenbar verlangsamt sich die Akzeptanz von Menschen mit Handicap, wenn es um die Besetzung von Jobs geht. Für Hartz-IV Bezieher mit Handicap sieht die Tendenz ähnlich aus. Zum September 2013 bleibt ihre Zahl nahezu stabil (-0,3 Prozent). Im Vergleich zum Oktober 2012 aber waren noch 3,5 Prozent weniger arbeitslos gemeldet, zum August -7 Prozent. Auch hier verlangsamt sich der bisher positive Trend. Es finden prozentual weniger Menschen mit Handicap zurück in einen Job.

Im Oktober 2013 stieg der „Bestand an Teilnehmern“ an den der vergleichsweise kurzfristigen Maßnahmen zur „Aktivierung und beruflichen Eingliederung“ zum Vorjahresmonat zwar um 12,8 Prozent. Die Zahl der Teilnehmer an weiteren arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gehen dagegen zurück, so etwa bei der „Beruflichen Weiterbildung“ (-15,2 Prozent), „Besondere Maßnahmen zur teilhabe behinderter Menschen“ (-7,9 Prozent). Stärker war der Rückgang im Segment „Aufnahme einer Erwerbstätigkeit“: -33,8 Prozent. Diese Maßnahmen dienen dazu, Einschränkungen der Arbeitsleistung auszugleichen, etwa in Folge langer Arbeitslosigkeit, Behinderung, geringer Qualifikation oder Alter.

Derzeit suchen verschiedene Branchen Fachkräfte. Carsten Friedrichsen, Leiter Marketing/Kommunikation des Berufsförderungswerks Hamburg, BFW, appelliert an die Unternehmen, vorhandene Fachkräfte weiter zu qualifizieren und eine Win-Win-Situation für alle zu schaffen: „Ein Berufsförderungswerk kann auf der einen Seite einen sozialen Auftrag erfüllen, Menschen mit Handicap fit für den Job zu machen. Auf der anderen Seite fungiert das BDFW als externer Qualifikationspool, aus dem Hamburger Firmen Fachkräfte schöpfen können.“

Kontakt: Carsten Friedrichsen. Marketing/Kommunikation. 040/6 45 81-1806 * 0151 / 14 83 95 32* friedrichsen@bfw-hamburg.de
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