Chancen auf Zukunft: 60 Azubis gesucht

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Hamburg. Etwa sieben Prozent der Hamburger Schüler haben nach Angaben der Behörde für Schule und Berufsbildung die Schule ohne Abschlusszeugnis verlassen. Zudem ging die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Hamburg laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2011 um 0,6 Prozent auf 13.800 zurück. Besonders für Jugendliche ohne Abschlusszeugnis oder mit nicht so gutem Hauptschulabschluss gestaltet sich der Berufseinstieg oft schwierig. Und ohne Ausbildung erhalten sie keine Gelegenheit, eigene Talente zu entdecken und ihre Fertigkeiten in der Praxis weiter zu verbessern. Um den jungen Menschen einen Ausweg aus der Perspektivlosigkeit zu bieten, wurde von der Freien und Hansestadt Hamburg ein Bildungsprogramm ins Leben gerufen, das es Jugendlichen ohne Schulabschluss ermöglicht, einen Ausbildungsvertrag zu erhalten und ihre oftmals letzte Chance wahrzunehmen. Dr. Frank Elster, Geschäftsführer der Jugendbildung Hamburg und Experte im Bereich Fachkräftegewinnung: „Wir ermöglichen es Hamburger Jugendlichen ohne Abschluss, eine Ausbildung aufzunehmen und geben ihnen in einer schwierigen Lebensphase den nötigen Rückhalt, den sie benötigen, um Selbstbewusstsein zu tanken und ihre Fähigkeiten in der Berufspraxis unter Beweis zu stellen.“ Die Jugendbildung Hamburg verfolgt seit über einem Vierteljahrhundert erfolgreich das Ziel, die Begabungen der Jugendlichen zu erkennen und diese durch Ausbildungsmaßnahmen gezielt einzusetzen. Elster: „Durch unser individuelles Coaching erhält jeder Jugendliche die Chance, im Berufsleben durchzustarten und zur Fachkraft von morgen heranzureifen. Dies bestätigen zahlreiche Erfolgsbeispiele aus den letzten Jahren.“

Das Leistungsspektrum der Jugendbildung Hamburg umfasst aber nicht nur die reine Vermittlung der Ausbildungsplätze: Auch Unternehmen, die händeringend Fachkräfte suchen, profitieren durch die kompetente Beratung von Experte Dr. Frank Elster und seinem Team. Die Firmen werden akribisch auf die heutigen Anforderungen an einen modernen Ausbildungsbetrieb vorbereitet. Durch entsprechende Auswahlverfahren und ausführliche Gespräche mit den Bewerbern erleichtert die Jugendbildung Hamburg ferner die Vorauswahl der Bewerber und unterstützt die Entscheider auch bei der Abwicklung aller notwendigen Formalitäten. Die Jugendlichen selbst profitieren vor allem durch den angenehmen Unterricht in Kleingruppen, der eine zielgerichtete Fokussierung auf die Abschlussprüfungen ermöglicht. Elster erklärt die Bedingungen für die Teilnahme: „Teilnehmen an dem Hamburger Qualifizierungsprogramm können alle Jugendlichen mit Hautschulabschluss oder ohne Abschluss. Die Jugendlichen müssen seit mindestens einem Jahr ihren Wohnsitz in Hamburg haben und dürfen kein ALG II beziehen.“

Momentan bietet die Jugendbildung Hamburg 60 Ausbildungsplätze unter anderem in den Bereichen Gesundheits- und Pflegeassistenz, Gastgewerbe, Elektroniker Betriebstechnik, Lagerlogistik, Speditionswesen, Fahrradmonteur, Bürokommunikation und Maßschneiderei an. Die vielfältigen Angebote sind sowohl für die berufssuchenden Jugendlichen als auch für die Unternehmen kostenfrei. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Streicher unter 040 / 29 80 16-41 oder senden eine E-Mail an
Dagmar.Streicher@jugendbildung-hamburg.de.
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