Die „Laterne“ hochhalten

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Pastor Klaus Michael Täger – Der Mann hinter der Bramfelder Laterne. Foto: Sobersko

Pastor Klaus-Michael Täger

Von Tanja Sobersko
Bramfeld. Das Projekt Bramfelder Laterne kennen fast alle Bramfelder – den Mann, der sich seit über einem Jahr intensiv um sie kümmert, nur wenige. Pastor Klaus-Michael Täger ist seit 2011 Leiter der Einrichtung für Globales Lernen. Genannt werden möchte er so nicht – was von seiner Bescheidenheit zeugt. In Rüsselsheim geboren, studiert er in Frankfurt, Mainz und Oberursel Theologie. 1984 kommt Klaus-Michael Täger das erste Mal nach Hamburg, beendet sein Studium 1986 hier, absolviert in Allermöhe sein Vikariat und tritt in St. Peter Ording seine erste Pfarrstelle an. 1996 rückt er wieder näher an Hamburg ran und wechselte zur Thomasgemeinde in Elmshorn. 2009 folgte dann die Arbeitsstelle in der Ökumenischen Kirchengemeinde Hamburg Ost. Schon dort gibt es Berührungen mit der Bramfelder Laterne, immer mehr Zeit verbringt Klaus-Michael Täger dort, erkennt die Bedeutung der Einrichtung und wechselt schließlich 2011 komplett in die Bramfelder Laterne. Seitdem arbeitet er konsequent und engagiert für und mit dem Zentrum für Globales Lernen und dem Weltladen. Und seine Bemühungen werden von Erfolg gekrönt, denn die UNESCO zeichnete die „BraLa“ wie sie liebevoll von den Bramfeldern genannt wird, bereits zweimal für ihre Nachhaltigkeit aus. Doch auf den Lorbeeren ausruhen kommt für Klaus-Michael Täger nicht in Frage. Als nächstes nimmt er sich das Außengelände vor, möchte eine jährliche Ausstellung über das agrikulturelle Leben einrichten. „Es geht darum, zu zeigen wie Menschen leben, wenn man sie leben lässt“, so der Theologe. Zurückgeführt auf das Leben vor Jahrhunderten, einfach, aber effektiv. Neben einem „kleinen Ackerland“ soll auch eine Bieneninsel dazugehören. Viel vorgenommen hat er sich, doch er weiß: Ohne das große Team von freiwilligen Helfern wäre das alles zu nicht zu bewältigen. Und diese sind auch in noch größerer Zahl willkommen. „Mein Wunsch ist es, die Bramfelder Laterne mit einer noch höheren Beteiligungsstruktur auszustatten“, formuliert Pastor Täger. Natürlich kostet dieses Engagement viel Zeit. Doch wenn es seine spärliche Freizeit erlaubt, dann verbringt er sie gerne mit seiner „Patchwork“-Familie nebst Dackel oder schwingt sich auf sein Motorrad. Damit er entweder schnell in der Laterne oder zu Haus ist.
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