Howdy! Barney, ein Cowboy in Barmbek

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  Zum fiedelnden Cowboy war es für den gebürtigen Barmbeker ein langer Weg:

Gilbert Bahn-Köpke alias Barney wurde am 03.07.1955 in der Finkenau in Barmbek geboren und fing gleich mit dem ersten Schrei an, seiner Familie sein Musikverständnis mitzuteilen.
Die hatte anfangs wenig Sinn dafür und seine Eltern wollten daher seine Neigung auch nicht so recht unterstützen.
Nur Vater Fred, ebenfalls gebürtiger Barmbeker, animierte den kleinen Gilbert durch sein unvergessliches Auf'm- Kamm-blasen, weiter zu krakeelen.
1961 zog die Familie dann aus Barmbek fort.

Mit 14 Jahren bekam Gilbert eine Gitarre von seinem Cousin geschenkt und hatte fortan bei seinem Schulfreund Jürgen Leydel, (heute ein anerkannter und bekannter Rockmusiker), Gitarrenunterricht. Siehe: www.leydel.de.

Von da an war Gilbert stets hin- und hergerissen zwischen der Berufung zum Musiker und seiner Berufswahl.
Er entschied sich für den Beruf des Informatikers und arbeitete über zwanzig Jahre in der Entwicklungsabteilung einer renommierten Firma im Telekommunikationsbereich.

Das Engagement für die Musik forcierte er nebenbei so, als wenn er damit sein Geld verdienen würde. Aber irgendwie sagte er sich, ein Standbein und ein Spielbein ist wohl die sichere Methode und es gibt keine finanziellen Sorgen.

Zur Gitarre gesellten sich Mandoline, Mandola, Bouzouki und schließlich das Tenor-Banjo.
Sein Hang zur irischen Instrumentalmusik entwickelte sich durch eine Irlandreise 1972 gewaltig. Inspiriert durch die Musik und durch den Einfluss der Dubliners entstand sein Nickname "Barney", den er bis heute trägt und unter dem er sich in den 80/90 Jahren zu dem wohl besten Tenor-Banjo-Spieler im Irish Stile in Hamburg etablierte.
Über vierzig Reisen nach Irland, diverse Irish and Scottish Folkbands wie die legendären Pinch of Snuff oder Buttons and Strings ebneten diesen Weg. Er machte in den letzten 45 Jahren Tourneen im In- und Ausland, hatte Fernsehauftritte, Radio-Live-Acts, trat auf Festivals auf, war Teilnehmer an Castings und Musikwettbewerben und Vieles mehr.
Parallel interessierte sich Barney aber auch für die irische Fiddle Musik und begann als totaler Autodidakt Anfang der 80ziger Jahre, die Geige zu erlernen.
Das war eine richtige Herausforderung. Auch wenn dieses Instrument leichter ist als das Banjo, so ist es viel, viel schwerer zu spielen.
Barney meisterte aber über die Jahre auch diese Herausforderung und stieß 2012 zu seiner Band, den "Celtic Cowboys"!

Da die Countrymusik der irischen Musik doch sehr ähnlich ist, war die Umstellung darauf für Barney kein großes Problem.
In der Band trägt er den Künstlernamen "The Rising Bow" und spielt überwiegen die Geige.

Die Celtic Cowboys sind eine der ungewöhnlichsten Bands in der deutschen Musiklandschaft, weil sich ihre Musik einfach nicht einem Genre zuordnen lässt. Ihre Lieblings-Musikstile sind vielfältig und reichen von Country, Irish Folk, Western Swing und einer Prise Bluegrass über Skiffle bis hin zu Blues und Rock’n‘Roll. Das passt nicht zusammen? Von wegen! Eine mitreißende Mischung, welche einen Konzertbesuch zu einem echten Erlebnis werden lässt.
Die sechs Reiter der guten Laune begeistern ihr Publikum in ganz Deutschland.
Informationen zu der Band und ihrem Treiben kann man auf der Seite www.celtic-cowboys.de finden.

Barney ist seit zehn Jahren wieder in Barmbek ansässig und arbeitet heute als Bautechniker in einer großen Immobilienfirma.

Dazu hat der Witwer noch ein weiteres großes Hobby entdeckt: die Fotografie.
Das Multitalent macht anspruchsvolle Landschaftsfotos und erstellt Collagen, welche man auf der Website www.BarneyeArt.de bewundern kann.

Barneys Werdegang zum Cowboy dauerte lange, ist aber von Erfolg gekrönt und sein Slogan lautet: "

Ein Mann, ein Wort, ein Cowboy!

2015 wird "Rising Bow“ mit seiner Band noch einmal richtig Gas gegeben und man darf gespannt sein auf das, was kommt.

Auf jeden Fall wird es bald eine neue CD geben, die auch mit deutschen Songtexten versehen sein wird aus der Feder vom besten deutschen Countrysänger und Frontmann der Celtic Cowboys, Dirk Schulze.

Barney ist der Meinung: "Mit sechzig Jahren ist noch lange nicht Schluss!“
Er ist kaum zu übersehen, wenn er mit seinen 197 cm Körperlänge durch Barmbek spaziert, den Fotoapparat in der Hand oder Geige bzw. Banjo auf der Schulter.
Man kann ihn auf verschiedenen Musik-Sessions in Hamburg hören, z.B. Irish Rover oder bei einem Konzert der Celtic Cowboys.

Also, bis dann, oder auch „yee-haw and so long!”
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