Jagd als Seelenheil für das innere Gleichgewicht

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Was für Bedürfnisse haben eigentlich die Städter, die den ganzen Tag, die ganze Woche über in ihren Betonburgen sitzen und eigentlich nichts mehr außer ihrem Computer sehen? Nur noch das Leben im Büro und am Feierabend sitzen viele auch nochmal am Laptop. Dafür wurde der Mensch doch nicht gebaut! Die Bevölkerung verspürt einen Drang an freien Tagen in die Natur zu kommen. Natur bedeutet nicht in der Stadt joggen zu gehen und dabei an einem Gewässer vorbei zu laufen; das reicht nicht mehr. Die Waldstücke in Stadtnähe sind zu fast jeder Zeit hochfrequentiert. Vielen ist der Stadtrand zu weit und die Zeit ist knapp. Das ist sehr schade. Was also bietet eine echte Alternative?

Jagd als Boom für die Wirtschaft

Die Jagdschulen verzeichnen immer mehr Anmeldungen. Es ist ein regelrechter Boom. Quer durch alle Gesellschaftsschichten finden sich hier Menschen ein, die einfach mehr über die Natur lernen wollen und so auch hoffen über die Jagd, nach bestandener Jägerprüfung, mehr in Feld und Flur verweilen zu können. Es sind mittlerweile auch viele Frauen unter den Teilnehmern. Die Jagdausrüster und Waffenhersteller haben schon lange auf diesen Trend reagiert. So werden Jagdartikel extra für Frauen angeboten. Auch sind einige Onlineshops im Internet zu finden, die sich der Nische Jagd- und Frauenausrüstung voll gewidmet haben. Männer haben es da leichter etwas für sich zu finden.

Wie Jagd Ausgleich schafft

Es sind die 20- bis 60-jährigen, die immer mehr das Verlangen haben regelmäßig in den Wald zu kommen. Die Jagd bietet den Ausgleich, den die Menschen suchen. Wahrscheinlich weil sie es genießen auf dem Hochsitz zu sitzen und mal nichts zu tun. Am Besten einen, wo kein Handyempfang ist. Morgens oder abends für zwei oder drei Stunden nicht erreichbar zu sein und die Nase in den Wind zu stecken und so die Welt anders, intensiver wahr zu nehmen. Sie mögen aber auch das Werkeln und Entwickeln im Revier. Hier muss wieder ein Hochsitz freigeschnitten oder repariert werden und da wird eine neue Hecke angelegt. Das sind alles Arbeiten, die der Jäger gerne macht. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit, die den Geist zur Ruhe kommen lässt. Jagd als Erholung und Bewegung in immer schnelleren Zeiten?

Das bewusste Leben steht immer mehr im Fokus. Kochkurse, Wildrezepte und die Nachfrage nach Wildprodukten sind in. Der Jäger, der das Wild erlegt, zerwirkt und selbst zubereitet, ist keine Seltenheit mehr in den Städten. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen woher das Fleisch stammt, das auf dem eigenen Teller liegt. Auch in der Gesellschaft wird die Nachfrage nach Wildfleisch immer größer. Nicht nur an Weihnachten, sondern auch im Sommer zur Grillzeit wird es mittlerweile sehr gerne gekauft. Jagd ist viel mehr als nur das Schießen. Es ist facettenreich und immer unterschiedlich. Es ist wetter- und jahreszeiten, tag- und nachtabhängig. Es ist das Benutzen des eigenen Instinktes, um Beute zu machen oder auch nicht. Es ist immer abhängig von den eigenen Entscheidungen. Gehe ich heute raus oder nicht? Ans Bett kommt schließlich kein Wild.

Vernetzung der Jagd

Vielleicht ist es die Passion, der Beutetrieb, der die Jäger immer wieder raus in den Wald oder die Felder lockt? Es ist die Gesamtheit aller unterschiedlichen Formen, die die Jagd zu bieten hat. Für den Einen ist es das Wissen über die Jagd, für einen Anderen ist es die Kameradschaft oder die Faszination mit Hunden zu arbeiten und zu jagen. Es ist das große Ganze der Jagd. Von allem muss der Jäger etwas verstehen. Nur wie kommt ein Fremder in die Kreise? Wo findet ein Jagdanwärter Informationen über das Thema? Wie kann er vergleichen? Gute Informationen bieten diverse Internetseiten wie z.B. www.werjagtwas.de und zahlreiche Blogs wie www.deutscher-jagdblog.de. Hier werden sowohl Nichtjäger und Jäger aber auch Jäger untereinander verknüpft.
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